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Aufhebungsvertrag trotz bestehender Krankschreibung

05.02.2017 20:21 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


17:35

Guten Abend, folgende Situation:
Ich hatte eine neue Arbeit in Aussicht, bei der ich sobald wie möglich anfangen sollte. Habe meiner Zeitarbeitsfirma gesagt, dass ich vielleicht einen Aufhebungsvertrag machen will und sie auch gleichzeitig informiert, dass ich krank bin. Am Montag bin ich zum Arzt und habe mich krankschreiben lassen. Ich habe einen Arbeitgeber dementsprechend informiert, dass ich krank bin und die wollten, dass ich die Krankmeldung vorbei bringe. Ich habe ihnen, aber gesagt, dass dies nicht möglich ist bis es mir wieder besser geht. Am Mittwoch fuhr ich zu meinem Arbeitgeber um ihn die Krankmeldung zu geben und der legte mir gleich einen zurück datierten Aufhebungsvertrag vor, obwohl in an dem Tag schon krankgeschrieben war. Es wurde von mir verlangt, dass ich den Aufhebungsvertrag sofort unterschreibe, was ich leider auch tat. Nach einem Gespräch mit Vertrauten wurde mir klar was ich getan habe. Beim Arbeitsamt habe ich mich schon gemeldet und die meinten ich solle dies mit der Krankenkasse regeln. Leider habe ich die neue Arbeit auch nicht bekommen, obwohl sie mir schon fest zugesagt war. Jetzt meine Fragen:
1)Ist der Aufhebungsvertrag nichtig durch das zurück datieren des Aufhebungsvertrages und was kann ich machen?
2) Bekomme ich von der Krankenkasse Krankengeld für die Dauer der Krankschreibung
3) Muss ich von Arbeitsamt bzw Jobcenter eine Sperre erwarten?

Vielen Dank
3)

05.02.2017 | 21:16

Antwort

von


(3021)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:


1)Ist der Aufhebungsvertrag nichtig durch das zurück datieren des Aufhebungsvertrages und was kann ich machen?

Der Aufhebungsvertrag kann auch rückwirkend geschlossen werden. Eine Nichtigkeit kann ich nicht erkennen, ggf. Aber eine Anfechtbarkeit, wenn Sie entweder über den Inhalt getäuscht wurden oder sich darüber irrten. Die Anfechtung muss innerhalb von zwei Wochen schriftlich erfolgen.

2) Bekomme ich von der Krankenkasse Krankengeld für die Dauer der Krankschreibung

Das bekommen Sie solange Sie auch krankgeschrieben wurden. Das ist kein Problem, solange Sie eine lückenlose Krankschreibung vorlegen können.

3) Muss ich von Arbeitsamt bzw Jobcenter eine Sperre erwarten?

Dieses ist zu befürchten, sofern Sie einer drohenden Kündigung nicht zuvor gekommen sind. Sie sollten aber mit dem neuen Job Argumentieren und sollten auch prüfen, inwiefern Sie bereits eine feste Zusage hatten, die gerichtlich geltend gemacht werden könnte.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 28.02.2017 | 15:30

Sehr geehrter Herr Anwalt,
sie schreiben, dass die Krankenkasse Krankengeld fuer die Dauer der Krankmeldung zahlen muss. Die Krankenkasse hat dies, aber abgelehnt. Was kann ich da machen ausser einen Widerspruch einzulegen? Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.02.2017 | 17:35

Sehr geehrter Fragesteller,

wichtig ist der Widerspruch und Sie sollten darüber hinaus auch Akteneinsicht beantragen, um die Verfahrensakte einzusehen. Hier sollten Sie bereits auf die lückenlose Krankmeldung hinweisen und dieses belegen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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