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Aufhebungsvertrag rechtsgültig bei eingescannter Unterschrift ?


11.12.2014 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Habe bei meinem jetzigen Arbeitgeber ein befristeten Arbeitsvertrag bis 09.2015.
Vor 4 Wochen wurde mir ein Aufhebungsvertrag vorgelegt, aus dem keine Begründung für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses hervorgeht. Mir wurde telefonisch mitgeteilt, dass ich in Zukunft bei dem zuständigen Handelsvertreter für die gleichen Bedingungen arbeiten könne.
Also habe ich heute um 10.00 Uhr auf drängen der GL den Vertrag (nur die Seite mit der Unterschrift) unterschrieben, eingescannt und per E-Mail an meinen Arbeitgeber versendet.

Um 18.00 Uhr erhalte ich nun erstmals den Vertrag des Händlers, mit wesentlich "schlechteren" Konditionen. Von gleichen Bedingungen kann keine Rede sein.

Meine Frage lautet, habe ich die Chance eines erfolgreichen Widerrufes, da ich nur eine eingescannte Seite mit meiner handschriftlichen Unterschrift per E-Mail gesendet habe ?

11.12.2014 | 20:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

ein arbeitsrechtlicher Aufhebungsvertrag muss schriftlich geschlossen werden. Dieses liegt bei Ihnen vor, auch wenn es per Fax gesandt worden ist.

Allerdings könnten bei Ihnen Zweifle aufkommen, da Sie nicht den vollständigen Vertrag bei der Unterschrift vorliegen hatten und sich somit im Vertragsinhalt irrten.

Sie sollten den Vertrag daher auf jeden Fall unverzüglich (innerhalb maximal zwei Wochen) schriftlich per Einschreiben anfechten und erklären, dass Sie sich im Inhalt geirrt haben. Eine kurze Begründung ist rechtlich zwar nicht erforderlich, aber empfehlenswert.

Wenn Sie mögliche Zeugen dabei haben sollten, sollten diese zur Vorbereitung ihr Wissen auf ein Blatt Papier schreiben, damit keine Gedanken verloren gehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 12.12.2014 | 03:10

Sehr geehrter Herr Anwalt, vielen dank für die schnelle Antwort. Mir liegen zwei Ausfertigungen des Aufhebungsvertrages vor, die mir per Einschreiben zugeschickt worden sind. Die Ausführung für den Arbeitgeber und die für Arbeitnehmer. Beide Ausfertigungen sind vom AG bereits unterschrieben.
Ich habe lediglich eine Seite meiner Ausfertigung, auf der Unterschrieben werden muss, an den AG gesendet. Ich bin also im Besitz beider Ausfertigungen, mein AG besitzt "nur" das eine unterschriebene und eingescannte Blatt welches ich per E-Mail gesendet habe. Die Originale liegen also bei mir und ich habe nicht vor diese unterschrieben zurück zu schicken.
Ist der Vertrag dennoch rechtskräftig ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.12.2014 | 07:21

Sehr geehrter Fragesteller,

die Zusendung kann als Aufforderung zur Abgabe einer erneuten Zustimmung gewertet werden, obgleich Sie auch den richtigen Vertrag noch zu keiner Zeit zugestimmt haben.

Sie sollten daher richtigerweise die Verträge nicht unterschreiben, aber dennoch aus rechtlicher Vorsicht die bereits unterschriebene Seite anfechten mit der Begründung, dass der eigentliche Vertrag von dem unterschriebenen abweicht, wie Sie nunmehr feststellen mussten.

Haben Sie dies getan, ist definitiv kein wirksamer Aufhebungsvertrag geschlossen worden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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