Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufhebungsvertrag oder betriebsbedingte Kündigung

01.02.2021 22:38 |
Preis: 93,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Wir wurden gestern darüber informiert, dass unser derzeitiger AG aus betriebswirtschaftlichen Gründen den Betrieb (Pachtvertrag Tankstelle) zum 28.02.2021 aufgibt (gekündigt hat). Wir haben dies schriftlich erhalten und ein Teil von uns, wird dem Betriebsübergang widersprechen, da unter dem neuen Betreiber bzw. der Gesellschaft ein arbeiten nicht zu „ertragen" ist. Wir haben für diesen Betreiber bzw. diese Gesellschaft schon gearbeitet. Nun ist die Situation ja so, dass wir durch den Widerspruch von unserem noch AG eine betriebsbedingte Kündigung erwartet, hier kann die Kündigungsfrist (4 Wochen zum Monatsende) nicht eingehalten werden. Unsere Frage, können wir mit dem AG einen Aufhebungsvertrag schließen ohne dass eine Sperre beim Arbeitsamt / Jobcenter ausgesprochen wird? Wenn ja, was muss dazu im Aufhebungsvertrag stehen. Danke für die schnelle Hilfe und Antwort, eine Abfindung kann unserer scheidender AG definitiv NICHT zahlen.
01.02.2021 | 23:09

Antwort

von


(189)
Niedergründauer Straße 32
63505 Langenselbold
Tel: 01702047283
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne möchte ich Ihre Frage auf der Grundlage Ihrer Angaben im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

Sie erwarten aktuell Ihre (betriebsbedingte) Kündigung. Aufgrund der vereinbarten Kündigungsfrist endet damit Ihr Arbeitsverhältnis frühestens am 31.03.2021. Der Arbeitgeber stellt jedoch seinen Betrieb bereits am 28.02.2021 an. Trotzdem ist er verpflichtet Ihren Lohn weiter bis zum 31.03.2021 zu zahlen, ohne, dass es eines Aufhebungsvertrages bedürfen würde. Ein Aufhebungsvertrag hätte deshalb für Sie keinerlei Vorteil.

Wenn Sie dennoch einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, ist dies vonseiten der Agentur für Arbeit wie eine Eigenkündigung zu behandeln, was eine Sperre beim ALG 1 zur Folge hätte. Nur in Ausnahmefällen, dann, wenn Sie einen wichtigen Grund vorweisen können, kann etwas anderes gelten. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn Sie den Aufhebungsvertrag unterschrieben hätten, weil Ihr Arbeitgeber insolvent ist und Ihr Entgelt bis 31.03.2021 nicht zu zahlen in der Lage ist.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Michael Krämer
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

(189)

Niedergründauer Straße 32
63505 Langenselbold
Tel: 01702047283
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Steuerrecht, Gesellschaftsrecht, Erbrecht, Zivilrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Sozialrecht, Immobilienrecht, Versicherungsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 80467 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,4/5,0
Sachverhalt richtig erfasst, auf Lösungsmöglichkeiten hingewiesen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Alles super!! Sehr zufrieden!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine sehr gute und klar argumentierte Antwort. ...
FRAGESTELLER