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Aufhebungsvertrag nach Elternzeit - Wenn ich Antrag auf Teilzeit stelle, sollte ich dann auch konkre

06.09.2008 22:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
meine Elternzeit läuft am 22.01.2009 ab. Ich habe drei Kinder und bin seit Januar 2001 durchgängig in Elternzeit und habe zwischenzeitlich nicht mehr gearbeitet. Im Unternehmen, einer großen Reisebürokette, bin ich seit September 1984 tätig.

Nach Gesprächen mit einigen Kolleginnen weiß ich, daß mein Arbeitgeber grundsätzlich kein Interesse an TZ-Mitarbeitern hat und versucht, dies zu blockieren, indem er mitteilt, daß es nicht möglich sei. Es wird vorgeschlagen, zu kündigen bzw. wieder Vollzeit zu kommen.

Ich möchte nach Möglichkeit einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung haben, da mein jüngster Sohn keinen Kiga-Platz hat und diesen voraussichtlich auch erst im September 09 bekommen wird.

Wie gehe ich in diesem Fall am besten vor?

Soll ich erst einmal einen Antrag auf Teilzeit stellen und muß ich eine bestimmte Stundenzahl angeben.

Wenn ich Antrag auf Teilzeit stelle, sollte ich dann auch konkret angeben, an welchen Tagen ich die Stunden arbeiten möchte?

Wenn AG mir vier Wochen vor Ablauf Bescheid gibt, daß ich Vollzeit kommen muß, ist es dann sinnvoll, das Risiko einzugehen und Vollzeit zu kommen und den Teilzeitarbeitsplatz einzugklagen?

Oder gibt es nach dem Bescheid, daß ich Vollzeit kommen soll, eine bessere Alternative, vorher mit dem AG einen Aufhebungsvertrag zu bekommen?

Ich weiß, daß es in unserem Unternehmen bereits Teilzeitangestellte gibt, und das es groß genug ist. Es spricht vom Arbeitsablauf m.E. auch nichts dagegen, Teilzeit zu arbeiten. Mein AG versucht aber, die Mütter, die TZ kommen möchten, einzuschüchtern, in dem er sagt, vor Gericht hätte die Firma gute Chancen, Recht zu bekommen, was ich so nicht glaube.

Für den AG wäre es womöglich ein großes Risiko, mich nach so langer Zeit wieder zu beschäftigen, zumal ich denke, daß, wenn es nicht klappt, es auch nicht so einfach ist, mich nach so langer Betriebszugehörigkeit zu kündigen.

Herzlichen Dank bereits im voraus für die Hilfe

06.09.2008 | 23:37

Antwort

von


(1162)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Sie haben zunächst nach § 8 Teilzeitbefristungsgesetz einen Anspruch auf Teilzeit.

Sie müssen die Verringerung Ihrer Arbeitszeit und den Umfang der Verringerung spätestens drei Monate vor deren Beginn geltend machen. Das Gesetz sieht vor, dass der Arbeitnehmer die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit angeben soll.
Ihr Arbeitgeber hat mit Ihnen die gewünschte Verringerung der Arbeitszeit mit dem Ziel zu erörtern, zu einer Vereinbarung zu gelangen. Er hat mit Ihnen Einvernehmen über die von Ihnen festzulegende Verteilung der Arbeitszeit zu erzielen.

Ihr Arbeitgeber hat der Verringerung der Arbeitszeit zuzustimmen und ihre Verteilung entsprechend Ihren Wünschen festzulegen, soweit betriebliche Gründe nicht entgegenstehen.

Ein betrieblicher Grund liegt insbesondere vor, wenn die Verringerung der Arbeitszeit die Organisation, den Arbeitsablauf oder die Sicherheit im Betrieb wesentlich beeinträchtigt oder unverhältnismäßige Kosten verursacht.
Die Ablehnungsgründe können aber auch durch Tarifvertrag festgelegt werden.

Die Entscheidung über die Verringerung der Arbeitszeit und ihre Verteilung hat Ihnen Ihr Arbeitgeber spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Verringerung schriftlich mitzuteilen.

Wenn Ihr Arbeitgeber aus betrieblichen Gründen nicht ablehnen kann, könnte Sie sich überlegen, den von Ihnen präferierten Aufhebungsvertrag mit Ihrem Arbeitgeber zu erörtern und eine für Sie akzeptable Abfindung auszuhandeln.
Üblich ist regelmäßig ein halbes Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Hierbei sollten Sie sich aber unbedingt anwaltlicher Hilfe bedienen, weil bei einem Aufhebungsvertrag eine Sperrfrist für das Arbeitslosengeld eintritt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2008
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www.kanzlei-roth.de
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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