Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufhebungsvertrag / Abfindung

| 26.01.2012 03:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber


Seit 17 Jahren betreue ich als freiberuflicher Arbeitsmediziner einen Betrieb mit ca 300 Beschäftigten. Es besteht ein Vertrag mit einer Kündigungsfrist von einem halben Jahr zum Jahresende. Der Betreib verlangt eine sofortige Vertragsbeendigung.
Ich bin zu dieser Sofortauflösung des Vertrages bereit, erwarte aber eine angemessene Abfindung. Hierüber soll verhandelt werden.
Wie hoch kann ich meine Forderung nach einer Abfindung ansetzen?
Für eine rasche Beantwortung der Frage wäre ich sehr dankbar!
Mit freundlichen Grüßen.

-- Einsatz geändert am 26.01.2012 03:15:00

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Die Höhe einer Abrechnung ist stets Verhandlungssache, die Höhe orientiert sich an der Betriebszugehörigkeit. Der übliche Maßstab ist hierbei ein halbes bis ein ganzes Monatsgehalt pro Jahr der Betriebszugehörigkeit. In Ihrem Fall also 17 halbe bis ganze Monatsgehälter. Je nach Leistungsfähigkeit des Unternehmens und Verhandlungsgeschick der Parteien kann die Abfndung aber auch wesentlich höher ausfallen.

17 ganze Monatsgehälter wäre dementsprechend eine überlegenswerte Startforderung.

Dies gilt für einen festangestellten Mitarbeiter. Sollten Sie "freiberuflicher Arbeitsmediziner" im Sinne von freier Mitarbeiter gemeint haben, gilt Folgendes:

Mangels Kündigungsschutz ist eine wesentliche niedrigere Abfindung zu erwarten. Die erwarteten Einnahmen für die Zeit der Kündigungsfrist plus ein Verhandlungspuffer von 20 bis 50 Prozent sind da ein guter Startwert. Aber auch hier ist es eine reine Verhandlungssache.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.

Bewertung des Fragestellers 29.01.2012 | 22:32

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank! Die Information hat mir sehr geholfen.
Mit freundlichen Grüßen"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 29.01.2012 4,8/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69224 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr nette kompetente Anwältin Rasche Antwort Jederzeit wieder und sehr zu empfehlen. Danke für Ihre Hilfe ...
FRAGESTELLER
4,4/5,0
Schnelle Rückmeldungen, ich hoffe, die Hinweise bestätigen sich in der Praxis. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort war prägnant, mit Gesetzestexten bzw. Urteilen unterlegt und sehr verständlich. Uns wurde bei der Entscheidungsfindung über die weitere Vorgehensweise damit sehr geholfen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER