Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufhebung oder Rücknahme einer schenkung?


13.06.2005 00:29 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Erbitte Antwort, ob es sinnvoller ist, mein vor 12 Jahren an die Tochter notariell verschenktes Haus per Rücknahme der Schenkung oder als Aufhebung der Schenkung zurückzunehmen.
Die Tochter möchte das Haus nicht haben, weil es ihr nur Ärger eingebracht hat mit den Mietern.
Das Haus ist inzwischen belastet und ich würde es gern mitsamt der Kreditbelastung, für die ich gebürgt habe, wieder als Eigentümerin an mich nehmen.
Wäre meine Tochter danach aller Verpflichtungen entledigt, auch der Rückzahlungsverpflichtung des grundbuchrechtlich gesicherten Darlehns? Das möchten wir erreichen.
Danke, freundlichst, Renette

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Morgen,

eine Entpflichtung Ihrer Tochter hinsichtlich des aufgenommenen Darlehens ist leider nicht allein dadurch zu erreichen, daß Sie den ursprünglichen Schenkungsvertrag rückabwickeln.

Beide Verträge stehen völlig unabhängig voneinander.

Die Schenkung können Sie jederzeit aufheben. Hierfür muß Ihnen Ihre Tochter lediglich notariell das Haus wieder zurückübertragen. Grunderwerbssteuern fallen hierfür nicht an, da es sich ja um eine kostenlose Übertragung von Tochter zu Mutter handelt. Rechtlich ist es auch völlig gleichgültig, ob Sie das ganze als Aufhebung der ursprünglichen Schenkung oder um eine neue Schenkung, diesmal auf Sie behandeln.

Dann bleibt aber immer noch der Darlehensvertrag bestehen. Dieser kann nur mit dem Einverständnis des Gläubigers, also wohl der Bank, auf Sie übertragen werden. Da Sie ohnehin für den Kredit gebürgt haben, besteht hier möglicherweise die Bereitschaft, Ihre Tochter aus dem Kredit zu entlassen und Sie als Kreditnehmerin zu übernehmen. Sie sollten hier mit dem Gläubiger sprechen, ob eine derartige Bereitschaft besteht. Der Gläubiger ist allerdings zu einer derartigen Überschreibung des Kreditvertrages nicht verpflichtet, sondern müßte dieses allein freiwillig tun.

Wenn der Gläubiger hierzu nicht bereit ist, bleibt Ihnen nur die Möglichkeit, daß Sie Ihre Tochter von den Verbindlichkeiten freistellen. Dies hat allein zur Folge, daß Sie statt Ihrer Tochter die Darlehensraten übernehmen. Ihre Tochter haftet dann aber für den Kredit weiter. Wenn Sie nicht rechtzeitig zahlen sollten, kann der Darlehensgeber dann noch immer Ihre Tochter in Anspruch nehmen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER