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Aufforderung in Haft zu gehen nicht Folge geleistet

| 08.01.2010 07:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


08:41
Leider konnte ich die Raten für meine Geldstrafe ( Verurteilung 2008 80 Tagessätze - 30 Euro )nicht fristgerecht bezahlen. Eine Ratenzahlung konnte nachweislich wegen finanzieller Notlage kurzzeitig nicht fortgeführt werden und die angebotenen Sozialstunden konnte ich aus beruflichen Gründen nicht wahrnehmen. Die Staatsanwaltschaft hier der Rechtspleger hat die Ratenzahlung widerrufen und die Rückzahlung in Höhe von knapp 4000 € sofort angeordnet. Letzmalig würden Sie mit einer Sofortzahlung in Höhe von 2000 sowie monatlichen Raten in Höhe von 200 € einverstanden sein. Leider habe ich momentan nicht dazu die Möglichkeit - ich wurde drauf aufmerksam gemacht, dass bei Ablauf der Frist 28. Dezember sofort ein Haftbefehl mit Verhaftung veranlasst wird. Eine Einladung - zum Absitzen der Haft wurde vor knapp 3 Wochen zugestellt / jedoch aufgrund der Zahlung wartet höchstwahrscheinlich die Staatsanwaltschaft noch. Ich habe der Aufforderung in Haft zu gehen nicht Folge geleistet und zwischenzeitlich sind knapp 10 Tage vergangen. Wie wird die weitere Vorgehensweise der Justizbehörde sein ? Werde ich bei Aussreisen ins Ausland definitiv am Flughafen verhaftet / bin ich zur Fahndung ausgeschrieben ? In einem ähnlichen Fall ist eine weitere Gerichtsverhandlung für Februar angesetzt ist eine Verfahrenszusammenführung möglich, so dass die Geldstrafe in eine Gesamtstrafe umgewandelt wird ? Gibt es eine Möglichkeit / Antrag um diesen Haftbefehl ruhen zu lassen ?
08.01.2010 | 08:25

Antwort

von


(258)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Nachdem es sich um einen Vollstreckungshaftbefehl handelt, werden die Behörden sicherlich nach Ihnen fahnden. Bei einer Ausreise besteht sehr wohl die Wahrscheinlichkeit, dass Sie verhaftet werden.

Eine nachträgliche Gesamtstrafenbildung ist nach § 55 StPO nur möglich, wenn die Tat, wegen der Sie jetzt im Februar einen Verhandlungstermin haben vor der im Jahre 2008 abgeurteilten Tat begangen worden ist und die Strafe aus dem Urteil im Jahre 2008 noch nicht vollstreckt worden ist.

Selbstverständlich können Sie versuchen das Gespräch mit der Staatsanwaltschaft zu suchen. Allerdings wird diese wenn dann nur dann bereit sein, den Haftbefehl aufzuheben, wenn eine sofortige Zahlung erfolgt.

Es tut mir leid Ihnen keine andere Information geben zu können.
Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin



Nachfrage vom Fragesteller 08.01.2010 | 08:31

Danke für die Information !

Habe ich die Möglichkeit in Erfahrung zu bringen ob tatsächlich ein Haftbefehl mit Fahndung läuft ?

Wenn ja - wie wäre die Vorgehensweise ?



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 08.01.2010 | 08:41

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Da es sich um eine zusätzliche Frage handelt, wäre die Beantwortung in diesem Rahmen nicht zulässig, da die Nachfragen nur der Klarstellung dienen sollen.

Da es sich aber um eine einfache Beantwortung handelt, werde ich eine Ausnahmen machen.

Ob ein Haftbefehl ausgestellt worden ist und welche Maßnahmen eingeleitet wurden kann nur nach Einsichtnahme in die Ermittlungsakten festgestellt werden. Hierzu müssten Sie einen Rechtsanwalt beauftragen. Selbstverständlich können Sie sich diesbezüglich gerne mit mir unter den oben stehenden Kontaktdaten in Verbindung setzen. Die dadurch entstehenden Kosten sind aber nicht von Ihrem Einsatz über dieses Portal bedeckt. Gerne kann ich Sie vorab über die entstehenden Gebühren informieren.

Als Rechtsanwältin unterliege ich bzw. unterliegen Rechtsanwälte einer beruflichen Verschwiegenheitspflicht, das heißt Kontaktdaten dürfen an die Ermittlungsbehörden nicht herausgegeben werden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 11.01.2010 | 11:30

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