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Auffahrunfall - Schaden Schuldanerkenntnis wurde nicht abgegeben

| 22.01.2010 20:27 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Morwinsky


Mein Sohn ist jemanden aufgefahren, der abprubt gebremst hatte. Polizei wurde nicht geholt, da kein Schaden an beiden PKW festgestellt wurde. Adressen wurden ausgetauscht und beide Beteiligte fuhren weiter. 1 Tag später erhielten wir einen Kostenvoranschlag aus der Werkstatt von der Person, welcher mein Sohn aufgefahren ist, in Höhe von ca. 400 €. Frage: Muss mein Sohn bezahlen? Eine Schuldanerkenntnis wurde nicht abgegeben. Wir haben eine Rechtsschutzversicherung bzw. mein Sohn ist Mitglied beim ADAC.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese beantworte ich gerne auf der Grundlage Ihrer Angaben.

Grundsätzlich gilt nach dem ersten Anschein der Auffahrende als Unfallverursacher. Dieser Anschein kann durch den Beweis eines atypischen Geschehens widerlegt werden. Ein solcher wäre z.B. ein völlig unmotiviertes starkes Abbremsen des Vorausfahrenden. Ob ein solcher Beweis im Falle Ihres Sohnes gelingen kann, vermag ich nicht zu prognostizieren. Dies hängt von der konkreten Situation und den zur Verfügung stehenden Beweismitteln ab.

Ist Ihr Sohn bzw. die Haftpflichtversicherung des von ihm geführten Fahrzeugs demnach zum Ersatz eines etwaigen Schadens verpflichtet, so wäre der Kostenvoranschlag zunächst auf Plausibilität zu überprüfen, sowohl hinsichtlich des angegebenen Schadensbildes als auch auf die Höhe der Kosten. Erscheint beides nachvollziehbar, so sollte umgehend der Haftpflichtversicherer informiert und mit der Regulierung des Schadens beauftragt werden. Alternativ hierzu wäre zur Rettung des Schadensfreiheitsrabattes auch zu überdenken, ob es nicht sinnvoll sein kann, den Schaden selber zu begleichen.
Im Falle, daß Zweifel an dem Schaden des anderen beteiligten Fahrzeugs bestehen, so sollte eine Meldung an die Haftpflichtversicherung erfolgen mit der Bitte, die Regulierung abzulehnen.

Die Rechtsschutzversicherung wird in vorliegendem Fall nicht in Anspruch genommen werden können. Für die Kosten einer nötig werdenden Abwehr unberechtigter Ansprüche hat die Haftpflichtversicherung aufzukommen.

Bewertung des Fragestellers 24.01.2010 | 09:45

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