Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Auffahrunfall


18.02.2006 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Hallo,
letzte Woche Freitag ist meine Frau auf schneeglatter Fahrbahn einem vor ihr stehenden Fahrzeug an der Einmündung zur Bundesstrasse draufgerutscht. Das ABS hat wohl noch gestottert, aber es war trotzdem noch soviel schwung da das es zum Aufprall kam. Sie und der vor ihr stehende fahrer stiegen aus und kontrollierten die Fahrzeuge, haben aber außer beschädigten Nummernschildern und Kunststoffeinfassungen derselben keine Beschädigungen festgestellt, deswegen auch nur Nummern getauscht und keine Polizei verständigt. Als sie abends heimkam hat sie mir den Fall geschildert und ich habe mir den Schadne an unserem Wagen angesehen (Mazda 6 -Kombi) , aber außer der Halterungs für Nummernschild und Nummernschild selbst war nichts beschädigt, ich schraubte die Halterung ab zur Kontrolle der Stoßstange aber diese hatte keinerlei Schaden. Also das ganze wieder hingeschraubt und mit Klebeband verstärkt. Nun klingelte gestern das Telefon, der Unfallgegner meldete sich und sagte das an seinem Fahrzeug viel mehr kaputt sei als gedacht und wir sollten uns das doch einmal ansehen. Gesagt getan, heute abend dort gewesen, es handelt sich um einen schon älteren Renault Clio mit nachträglichem Cabrio Umbau, und die Sache angeschaut. Fakt ist das an diesem Fahrzeug die Nummertafel einen Abdruck hat, eben wohl dort wo sie ihn getroffen hat. Nicht ganz verstehn kann ich wie dadurch die Stoßstange gestaucht werden soll, der Auspuff aus der Halterung gerissen, die Kofferraumklappe verzogen und wahrscheinlich auch noch der Rahmen gestaucht sein soll - alles von diesem kleinen draufrutscher-wie gesagt, unser Mazda hat nichts außer ne defekte Nummertafelhalterung. Ich will ja niemand etwas unterstellen aber ich denke fast das man hier versucht aus ihrem kleinen Aufprallschaden ne Wagenreparatur rauszuschlagen, da ja quasi "nur" ne Frau die keine Ahnung hat - dementsprechend überrascht waren heute abend auch die Blicke als ich mit aufgetaucht bin.
Nun meine Frage, was soll man denn in diesem fall jetzt tun? Polizei wurde ja leider keine eingeschaltet - Gutachter zum bestimmen ob Schaden möglich durch den Aufprall ( ist wahrscheinlich schlecht das ich unseren Schaden geklebt habe, oder ) ? Alles der Versicherung melden, sich nen Anwalt nehmen und argumentieren das der Schaden nicht vom kleinen Aufprall sein kann? Wer bezahlt Gutachter oder Anwalt? Rechtsschutz ist vorhanden.
Für ihre Bemühungen schon mal besten dank im voraus.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich würde Ihnen raten, den Unfall Ihrer Versicherung zu melden. Bei einer Berechtigung der gegnerischen Ansprüche müsste diese ja auch für die entstandenen Schäden aufkommen. Aus diesem Grund ist die Versicherung aber auch berechtigt und verpflichtet, unberechtigt geltend gemachte Ansprüche abzuwehren.

Sie sollten der Versicherung daher mitteilen, dass und aufgrund welcher Umstände sie Zweifel haben, dass der Zusammenstoß mit Ihrer Frau für die geltend gemachten Schäden verantwortlich sein soll. Wenn die Versicherung Ihre Bedenken teilt, wird sie die Ansprüche der Gegenseite nicht anerkennen und auch ggf. für die Einschaltung eines Gutachters sorgen und auch für sämtliche Kosten aufkommen. Da Ihre Versicherung hier "Herrin des Verfahrens" bzgl. der Abwehr der gegnerischen Ansprüche ist, wird Ihre Rechtsschutz Ihnen vermutlich die Deckungszusage verweigern (jedenfalls solange diese nicht die gegnerischen Ansprüche entgegen Ihrer Bedenken einfach anerkennt). Wenn Sie trotzdem gerne anwaltlich beraten/vertreten werden möchten, würde ich Ihnen empfehlen, mit Ihrer Rechtsschutzversicherung direkt Kontakt aufzunehmen. Letztendlich würde dies tatsächlich aber erst erforderlich sein, wenn Sie das Gefühl haben, dass die Versicherung die Sache nicht ernst nimmt und Sie aufgrunddessen in die Gefahr der Hochstufung der Versicherungsprämie kommen (die Modalitäten zu diesem Thema sollten Sie auch direkt mit der Versicherung klären).

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst weitergeholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt


www.kanzlei-alpers.de
info@kanzlei-alpers.de






FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER