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Aufenthaltsvereinbarungen


| 28.05.2006 18:25 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Vor einigen Wochen zog mein Mann überraschend aus unserem gemeinsamen Haus aus und seitdem wohne ich mit meinen beiden
Kindern 13/15 dort allein noch als Hausfrau.
Ich habe vor, mit meinen Kindern nach Süddeutschland zu ziehen, da ich dort bessere Möglichkeiten habe, einen Arbeitsplatz zu finden, oder auch Ausbildungsplätze für die Kinder.
Mein Mann würde den Wohnortwechsel bedauern, sagt sonst aber nichts dazu. Meine Fragen:
a) darf ich in der jetztigen Lage mit meinen Kindern, die sich
darauf freuen würden, von Nord- nach Süddeutschland ziehen,
-Arbeitsplatz vorausgesetzt- wenn mein Mann es erlaubt?

b) muss diese Erlaubnis beurkundet oder sogar vom Gericht erteilt
werden oder reicht eine schriftliche Vereinbarung zwischen mir
und meinem Mann?

c) Wenn er es nicht erlaubt, hätte ich Chancen unsere Wünsche
trotzdem durchzusetzen?

Für eine Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar.
MFG

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben mit Ihrem Mann nach wie vor das gemeinsame Sorgerecht. Dieses gemeinsame Sorgerecht umfasst auch das Aufenhaltsbestimmungsrecht. Sie können also mit Ihren Kindern nach Süddeutschland ziehen.

Ihr Mann muss diesem Umzug noch nicht einmal zustimmen. Für eine Anmeldung der Kinder in Süddeutschland ist es zumindest sinnvoll ein kurze schriftliche Bestätigung des Vaters zu haben, dass Sie die Kinder dort anmelden können.

Erforderlich ist dieses nicht, da auch Sie das Aufenhaltsbestimmungsrecht haben und die Kinder auch allein ummelden können. Manche Behörden haben aber gerne die oben genannte Zustimmung.

Eine schriftliche Zustimmung Ihres Mannes reicht aus.

Erteilt Ihr Mann die Zustimmung nicht, können Sie trotzdem mit den Kindern nach Süddeutschland ziehen und diese, wie eben angeführt, dort auch anmelden.

Ist Ihr Mann mit dem Umzug aber generell nicht einverstanden hat er die Möglichkeit, die Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrecht nur allein auf sich beim zuständigen Familiengericht zu beantragen. Die gleiche Möglichkeit haben Sie hingegen auch.

Sie brauchen von dieser Möglichkeit nur dann Gebrauch machen, wenn Sie befürchten, dass Ihr Mann diesen Antrag stellen wird oder wenn es wegen des geplanten Umzuges zu erheblichen Problemen kommt.

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht kann Ihnen allein übertragen werden, wenn dieses dem Wohl der Kinder entspricht. Es wird im Streitfall also darauf ankommen, darzulegen, dass der Umzug den Kindern nicht schadet, sondern sogar im Gegenteil, die Kinder sich sogar darauf freuen und auch in ihrer schulischen Entwicklung durch den Umzug keinen Schaden nehmen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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