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Aufenthaltstitel ändern

13.05.2015 18:56 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.


Hallo ihr Lieben,

ich bin 20 und im alter von 1,5 Jahren von Brasilien nach Deutschland zu meinem Vater (deutscher Staatsbürger) gezogen. Seit dem habe ich den Aufenthaltstitel des Asylbewerber Rechts 25 ABS 5. Ich muss alle 3 Jahre meine Aufenthaltsgenehmigung verlängern und gerate ständig in Probleme (wohnungs - und Jobssuche) ... Das ist für mich sehr belastend, da ich eher deutsch als Ausländerin bin. Ich spreche ja nicht mal Portugiesich.
Ich möchte dieses Jahr im August mein Abitur anfangen, da es auch die letzte Chance ist vor dem 21. Lebensjahr eine staatlichen Schule zu besuchen (kostenfrei). Nur leider bekomme ich kein BAfög oder sonstige Sozialleistungen. Ich möchte mich einbürgern lassen, doch das geht nur, wenn ich einen anderen Aufenthaltstitel zugeschrieben bekomme. Ist das möglich? Wenn ja, wie,wo, vorraussetzungen? Die Ausländerbehörde kann mir keine Info dazu geben.
Um die Frage zu beantworten, ob es nicht über meinen Vater geht..
Er ist unzuverlässig und unser Kontakt hält sich in Grenzen,
ich brauche eine Vaterschaftsanerkennung um zu bestätigen, dass er zum Zeitpunkt meiner Geburt auch deutsch Staatsbürger war. Er ist zu dem auch lumpig und hebt sowas nicht auf. Die Wahrscheinlichkeit es über ihn zu machen ist gleich 0.
Bitte, ich lebe seit Jahren wirklich am Minimum und kann meine Schule einfach nicht weiter machen. Ich bin, ja , wirklich verzweifelt mittlerweile.

Danke für jegliche Antwort und Hilfe.
Herzliche Grüße,

Lia

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

bei Ihnen wäre denkbar, eine Niederlassungserlaubnis (also unbefristet) nach § 26 Abs. 4 AufenthG zu beantragen:

"Im Übrigen kann einem Ausländer, der seit sieben Jahren eine Aufenthaltserlaubnis nach diesem Abschnitt besitzt, eine Niederlassungserlaubnis erteilt werden, wenn die in § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 bis 9 bezeichneten Voraussetzungen vorliegen. § 9 Abs. 2 Satz 2 bis 6 gilt entsprechend. Die Aufenthaltszeit des der Erteilung der Aufenthaltserlaubnis vorangegangenen Asylverfahrens wird abweichend von § 55 Abs. 3 des Asylverfahrensgesetzes auf die Frist angerechnet. Für Kinder, die vor Vollendung des 18. Lebensjahres nach Deutschland eingereist sind, kann § 35 entsprechend angewandt werden."

Vor allem wird hier problematisch sein, dass Sie entweder Ihren Lebensunterhalt ohne Anspruch auf Sozialleistungen sichern müssen oder sich in einer Ausbildung befinden sollten.


Gerne helfe ich Ihnen dabei.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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