Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufenthaltsrecht nach Scheidung einer Scheinehe

13.03.2006 09:42 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Ich Frage für eine Freundin (deutsche staatsangehörige), die eine scheinehe geschlossen hat, und Angst hat diese aufzulössen wegen rechtlichen folgen, und ob es noch geht.

Also sie ist schon ca. 4 jahren mit ihm verheiratet und seit einem halben jahr in scheidung. 4 jahre hat es sich hingezogen, weil es probleme gab.

Nun frage ich sie ob dieser Ausländer (kosovo)mit dem sie verheiratet ist, seine Deutschen Staatsbürgerschaft erhält auch wenn sie jetzt zum Standesamt geht und dies aufklärt? oder ist das jetzt schon zu spät und dieser Ausländer bekommt seine deutsche staatsangehörigkeit auf jeden fall?

Was für folgen hat das für sie? (strafrechtlich/Bussgeld usw....)
(finanzielle Vorteile hatte sie nicht im gegenteil) bitte verständlich beschreiben.

vielen dank im Vorraus






Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Die Beantragung einer deutschen Staatsbürgerschaft ist grundsätzlich erst möglich, wenn der Ausländer sich seit 8 Jahren legal in Deutschland aufhält und eine Aufenthaltserlaubnis besitzt.Wenn nun Ihre Freundin aussagt, dass es sich um eine Scheinehe gehandelt hat, handelt es sich nicht um einen legalen Aufenthalt, da die Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in Wirklichkeit nicht vorlagen. Ich nehme an, dass ansonsten zu dem Zeitpunkt der Eheschließung die Anschiebung gedroht hätte.

Die strafrechtlichen Konsequenzen sind gesetzlich im Strafrecht nicht geregelt. Es könnte sich hierbei um ein Einschleusen von Ausländern nach § 96 AUfenthG handeln, welches aber nur unter Strafe gestellt wird, wenn ein vermögensrechtlichen Vorteil vorliegt oder eine gewerbsmäßige Begehung. Dies ist bei Ihrer Freundin nicht der Fall.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67941 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke, Herr RA Schröter, für die verständliche Erklärung meines Sachverhaltes. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle Antwort, auch auf die Rückfrage. Problem wurde geklärt, jetzt fühlt man sich schon gleich besser gewappnet gegen ggf. unberechtigt eintreffende Forderungen :) ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Bin top zufrieden. Auch bei einer dritten Nachfrage per E-Mail wurde meine Frage abschließend beantwortet. Gerne jederzeit wieder. ...
FRAGESTELLER
Jetzt Frage stellen