Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufenthaltsrecht nach Scheidung einer Scheinehe


13.03.2006 09:42 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht



Ich Frage für eine Freundin (deutsche staatsangehörige), die eine scheinehe geschlossen hat, und Angst hat diese aufzulössen wegen rechtlichen folgen, und ob es noch geht.

Also sie ist schon ca. 4 jahren mit ihm verheiratet und seit einem halben jahr in scheidung. 4 jahre hat es sich hingezogen, weil es probleme gab.

Nun frage ich sie ob dieser Ausländer (kosovo)mit dem sie verheiratet ist, seine Deutschen Staatsbürgerschaft erhält auch wenn sie jetzt zum Standesamt geht und dies aufklärt? oder ist das jetzt schon zu spät und dieser Ausländer bekommt seine deutsche staatsangehörigkeit auf jeden fall?

Was für folgen hat das für sie? (strafrechtlich/Bussgeld usw....)
(finanzielle Vorteile hatte sie nicht im gegenteil) bitte verständlich beschreiben.

vielen dank im Vorraus






Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Die Beantragung einer deutschen Staatsbürgerschaft ist grundsätzlich erst möglich, wenn der Ausländer sich seit 8 Jahren legal in Deutschland aufhält und eine Aufenthaltserlaubnis besitzt.Wenn nun Ihre Freundin aussagt, dass es sich um eine Scheinehe gehandelt hat, handelt es sich nicht um einen legalen Aufenthalt, da die Voraussetzungen für die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis in Wirklichkeit nicht vorlagen. Ich nehme an, dass ansonsten zu dem Zeitpunkt der Eheschließung die Anschiebung gedroht hätte.

Die strafrechtlichen Konsequenzen sind gesetzlich im Strafrecht nicht geregelt. Es könnte sich hierbei um ein Einschleusen von Ausländern nach § 96 AUfenthG handeln, welches aber nur unter Strafe gestellt wird, wenn ein vermögensrechtlichen Vorteil vorliegt oder eine gewerbsmäßige Begehung. Dies ist bei Ihrer Freundin nicht der Fall.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.

Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER