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Aufenthaltsort für Kind nach Scheidung

13.08.2008 16:18 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Seit letztem Jahr ist mein Mann von seiner Ex-Frau geschieden. Aus dieser Ehe gehen 3 Kinder hervor. Wir sind seit diesem Jahr verheiratet und haben ein gemeinsamens Kind. Der mittlere Sohn (10 Jahre)aus erster Ehe möchte seit fast 2 Jahren schon zu uns ziehen, was auch die Mutter weiß. Der Aufenthaltsort ist bei der Scheidung nicht festgelegt worden und es besteht gemeinsames Sorgerecht. Nun möchte er aus den Ferien nicht mehr zu seiner Mutter zurück. Wir haben ihn in einer Ganztagsschule angemeldet in die er ab morgen gehen wird. Kann die Mutter jetzt rechtlich gegen uns vor gehen und den Sohn wieder holen lassen, also machen wir uns jetzt strafbar?

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:

Da beide Elternteile des 10jährigen Sohnes das Sorgerecht haben, sind Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung von den Eltern einvernehmlich zu regeln. Solche Angelegenheiten von erheblicher Bedeutung für das Wohl des Kindes sind z.B. Entscheidungen wie Schulart, Ausbildungs- und Berufswahl, Verwaltung des Vermögens des Kindes, Aufenthaltsbestimmung, Wohnsitzwechsel.

D. h. der Kindesvater hätte mit der Kindesmutter abstimmen müssen, welche Schule das Kind besuchen wird.

Grundsätzlich hat die Mutter die Möglichkeit, beim Familiengericht den Antrag zu stellen, ihr das alleinige Sorgerecht zu übertragen.

Denkbar wäre eine Strafanzeige wegen Kindesentziehung gem. § 235 StGB (Strafgesetzbuch). Schließlich ist die Bestimmung des Aufenthalts des Kindes Bestandteil des Sorgerechts. In einem derartigen Verfahren könnte sich Ihr Ehemann aber, soweit hier ersichtlich, recht passabel verteidigen. Deshalb beurteile ich die Besorgnis hinsichtlich eines Strafverfahrens eher zurückhaltend.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

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