Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufenthaltsgenehmigung fuer meine schwangere Freundin


16.11.2005 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Am 10. Okt ist meine Freundin aus Kolumbien mit einem Touristenvisum eingereist. Zu diesem Zeitpunkt war sie im 2 Monat schwanger. Das Visum ist bis zum 23. Nov gueltig. Tauchten zu Anfang der Schwangerschaft verschiedentlich heftige Komplikationen (es drohte der Abbruch aufgrund von haeufigen Blutungen) auf, so ist jetzt die Schwangerschaft stabil.

Meine private Situation sieht so aus, dass ich erst am 1.2.2006 die Scheidung einreichen kann, da dann erst das Trennungsjahr vorbei ist (obwohl ich gelesen habe, dass man die Scheidung schon vorher einreichen kann, nur zum Zeitpunkt der Scheidungsaussprechnung muss das Jahr vorbei sein – stimmt das ?)

Frage: welche Moeglichkeiten zur Visumsverlaengerung haben wir? Unter welchen Umstaenden erhaelt man eine Aufenthaltserlaubnis auf “Duldung” ?. Welche aerztliche Gutachten sind einzubringen ? Was muessen diese besagen ?

Mit Dank fuer Ihre Bearbeitung
gruss

-- Einsatz geändert am 20.11.2005 12:45:17
Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst einmal ist richtig, dass für den Fall der einvernehmlichen Ehescheidung das Trennungsjahr zum Zeitpunkt der mundlichen Verhandlung, in welcher dann auch das Scheidungsurteil verkündet wird, abgelqaufen sein muss. Gut ist hierbei, dass das Gericht den Trennungszeitpunkt, welche beide Parteien angeben, nicht gesondert überprüft, sondern diesen als gegeben hinnimmt.

ihre Freundin sollte sich nun eine ärztliches Attest ausstellen lassen (ärztliche Stellungnahme reicht dazu aus), aus welchem sich die Schwangerschaft und der Geburtstermin ergeben. Sodann muss bei der zuständigen Ausländerbehörde eine Duldung beantragt werden. Diese wird dann gewöhnlich zunächst für weitere 3 Monate ausgestellt. Das Visum an sich kann nicht verlängert werden.

Die Duldung überbrückt dann die Zeit bis zur Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis, die Ihre Freundin entweder wegen der Geburt des Kindes oder der Heirat mit Ihnen erhält.

Die Duldung wird erteilt, soweit Ihrer Freundin ein Ausreise und eine erneute Einreise gesundheitlich nicht zumutbar ist. Dies dürfte aber der Fall sein.

Sie sollten evt. noch vor Geburt die Vaterschaft anerkennen (Jugendamt), soweit Sie der Vater sind.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de
www.online-einspruch.de

Nachfrage vom Fragesteller 22.11.2005 | 09:38

Vielen Dank fuer die Antwort.
eine Frage noch: falls die Duldung nicht ausgesprochen wird und sie dennoch in D. bleibt, mit welchen Konsequenzen haben wir dann zu rechnen, wenn bei der erneuten Aufenthaltsgenehmigungsantrag festgestellt wird, dass sie illegal da war. Kann dieser nach der Geburt des Kindes abgelehnt werden, aufgrund eines vorherigen illegalen Aufenthalts..
Werden Geldstragen verhaengt oder was sind die juristischen Folgen ?

gruesse

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER