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Aufenthaltsgenehmigung

20.01.2005 13:14 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


GRÜSS GOTT; MEINE FRAGE LAUTET WIE FOLGT;EINE FREUNDIN VON MIR IST AUSLÄNDERIN,SIE IST MIT EINEM DEUTSCHEN MANN SEID 1,5 JAHREN MIT IHM VERHEIRATET ,SIE WAREN GESTERN BEIM AUSLANDSAMT ZWECKS VISUMVERLÄNGERUNG ,SIE MUSSTEN GETRENNT INS ZIMMER UND WURDEN BEFRAGT .DER BEAMTE SAGTE ZU IHR DAS ER DRAN ZWEIFELT DAS SIE ZUSAMMEN LEBEN ,WAS ABER WIRKLICH DER FALL IST, DENN SIE LEBEN ZUSAMMEN,SIE HAT AUCH DIE VERLÄNGERUNG BEKOMMEN.SIE HAT JETZT ABER ANGST TROTZDEM ABGESCHOBEN ZU WERDEN .SIE MÖCHTE SICH AUCH EINE EIGENE WOHNUNG NEHMEN DA SIE MIT IHREM MANN NICHT MEHR ZUSAMMEN LEBEN KANN.KANN SIE SICH EINE EIGENE WOHNUNG NEHMEN OHNE DAS SIE ANGST HABEN MUSS ABGESCHOBEN ZU WERDEN ? MUSS SIE VERHEIRATET BLEIBEN, DAMIT SIE IN DEUTSCHLAND BLEIBEN KANN , DENN SIE HAT EINEN FESTEN ARBEITSPLATZ UND GEREGELTES EINKOMMEN ?!?!

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Frau Ihres Freundes verfügt aufgrund der Ehe mit einem Deutschen über eine befristete Aufenthaltserlaubnis gem. § 23 AuslG (seit 01.01.2005 § 28 AufenthG ). Danach hat die Frau ein Aufenthaltsrecht, solange die eheliche Lebensgemeinschaft fortbesteht. D.h., es reicht nicht aus, dass beide formal verheiratet sind. Vielmehr wird die Ausländerbehörde prüfen, ob beide auch tatsächlich in ehelicher Gemeinschaft (gemeinsamer Haushalt) leben.
Nach 3 Jahren besteht dann für die Frau gem. § 28 Abs. 2 AufenthG die Möglichkeit, eine sog. Niederlassungserlaubnis (unbefristeter Aufenthalt) zu erhalten. Voraussetzung dafür ist jedoch auch, dass die eheliche Lebensgemeinschaft weiterhin besteht.
Sollten sich beide jetzt trennen, würde die Frau ihren Anspruch auf die bisherige Aufenthaltsgenehmigung verwirken. Diese könnte Ihr entzogen werden und die Gefahr einer Abschiebung bestünde.
Die Trennung könnte daher zur Abschiebung der Frau führen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

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