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Aufenthaltserlaubnis nach Scheidung

29.01.2016 11:10 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


16:01

Zusammenfassung:

Eigenständiges Aufenthaltsrecht bei einer Ehezeit von weniger als 2 Jahren

Hallo

zu mir: Weiblich, 31 Jahr und komme aus Tunesien.

ich habe folgende Problem:

- Ich habe ein Deutschen Mann in Tunesien am 01.11.2014 geheiratet.

- Ich bin mit einem Visum zum Zwecke der Familienzusammenführung nach Deutschland eingereist § 28 Abs. 1 Nr. 1 AufenthG . am 01.08.2015

- Am 03.01.2016 ist unsere Trennung und lebe nicht mit ihm (nach seinem wünsch)

Meine Fragen:

- darf ich meinen Aufenthaltserlaubnis (bis 01.08.2018) behalten? haben sie die Möglichkeit meine Aufenthaltserlaubnis zuruck zuziehen oder erst nach 2018.

- was passiert nach 01.08.2018, darf ich hier bleiben, wenn ich ein Job finde?

- Darf ich soziale Hilfe beantragen?
- Habe ich das recht von Ihm Unterhalt zu bekommen?
- Darf ich arbeiten ?

- soll ich besser die Scheidung beschleunigen oder lieber verlangsamen.

Welche Möglichkeiten habe ich jetzt? ich will nicht nach Tunesien, ich will hier arbeiten und mir ein neues leben anfangen.



Vielen Dank für Ihre Hilfe!!!

29.01.2016 | 11:33

Antwort

von


(93)
Adalbert-Stifter-Str. 31
40699 Erkrath
Tel: 0211253480
Web: http://www.arianehansen.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben das Visum aufgrund der Eheschließung erhalten. Ein eigenständiges Aufenthaltsrecht - unabhängig von der Ehe - erhalten Sie erst bei einer Ehedauer von 3 Jahren. Dabei ist entscheidend, ob Sie noch zusammen leben. Da dies nicht der Fall ist, sind die 3 Jahre noch nicht erfüllt.
Es kommt nicht auf den Zeitpunkt der Scheidung an.

Die Ausländerbehörde wird, sobald sie von Ihrem Getrenntleben erfährt, Ihre Aufenthaltserlaubnis einziehen und Sie zur Ausreise auffordern. Dass die Aufenthaltserlaubnis bis 2018 erteilt wurde, spielt keine Rolle.

Für die Frage, ob Ihnen Trennungsunterhalt zusteht, würde ich Ihnen raten, einen Rechtsanwalt aufzusuchen. Aufgrund der Kürze der Ehezeit ist dies evtl. problematisch.
Den Rechtsanwalt müssen Sie nicht bezahlen, da Ihnen Verfahrenskostenhilfe bzw. Beratungshilfe zusteht.

Sozialhilfe können Sie beim Sozialamt beantragen.

Leider haben Sie dann keine Möglichkeit mehr, hier zu arbeiten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ariane Hansen
Rechtsanwältin


Rechtsanwältin Ariane Hansen
Fachanwältin für Strafrecht

Rückfrage vom Fragesteller 29.01.2016 | 14:21

Vielen Dank für Ihr Antwort. meinen Sie wenn ich ein Rechtsanwalt anschalten, kann ich noch länger hierbleiben bzw. kann er die Prozedur etwas verlangsamen so das ich noch 1 Jahr oder mehr hier lebe?

Außerdem können Sie mir sagen welcher legalen Wege (Heiraten, Studieren, Arbeitsvertrag...) habe ich sonst, damit ich hier bleibe bzw, was solle ich jetzt tun um hier zu bleiben.


Vielen Dank im Voraus.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.01.2016 | 16:01

Es wäre sicherlich ratsam, einen Anwalt einzuschalten, der die Sache verzögern könnte.
Es gibt, wie von Ihnen angedeutet, sicherlich verschiedene Möglichkeiten.
Eine erneute Heirat wäre eine Option.
Studium oder Arbeit halte ich für schwierig.

Ich hoffe, ich habe Ihre Nachfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

Gerne können Sie sich bei weiteren Fragen an meine Kanzlei wenden.

Mit freudlichen Grüßen
Ariane Hansen
Rechtsanwältin

ANTWORT VON

(93)

Adalbert-Stifter-Str. 31
40699 Erkrath
Tel: 0211253480
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