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Aufenthaltserlaubnis nach Heirat in Dänemark


20.07.2007 13:18 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexandros Kakridas



Ich habe vor kurzem meine Chinesische Freundin geheiratet. Nun ging es darum ihre Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen. Im Auslandergesetzt ist dargestellt dass, die Dauer der ersten Aufenthaltsgenehmigung nach einer Eheschliessung in der Regel 3 Jahre beträgt. Die für mich verantwortliche Ausländerbehörde jedoch besteht darauf die Zeit auf 11 Monate zu begrenzen. Dabei bezieht Sie sich auf das Regierungspräsidium. Jedoch ist es bei anderen Ausländerbehörden in Baden-Württemberg gang und gebe die Aufenthaltsdauer für 3 Jahre auszustellen. Liegt diese Dauer im Ermessensspielraum der Behörde? Wenn es dies nicht tut wie kann ich dagegen vor gehen?
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Sie haben Recht, wenn Sie anführen, dass in der Regel eine dreijährige Befristung für die Aufenthaltserlaubnis erteilt wird.

Wie dies aber bereits andeutet, kann auch von der Regel abgewichen werden. Der Behörde besitzt insofern ein Ermessenspielraum für die Dauer der Befristung, sie darf nur nicht zu kurz bemessen sein, etwa nur einige Wochen.

Weiterhin darf die Behörde nicht ermessensfehlerhaft entscheiden,d.h Sie muss das Ermessen pflichtgemäß ausüben indem z.B. von falschen Voraussetzungen ausgegangen wird.

Die Ihrer Frau erteilte Dauer ist sicherlich grenzwertig, aber wohl noch vertretbar.

Ist aber im Ergebnis nicht weiter tragisch. Solange Sie zunächst weiter verheiratet bleiben und die weiteren Voraussetzung für die erteilte Aufenthaltserlaubnis vorliegen, besitzt Ihre Frau einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der Aufenthaltserlaubnis.

Die Verlängerung geschieht in den allermeisten Fällen problemlos. Der einzige Unterschied zu denen, welche gleich die dreijährige Aufenthaltsdauer erteilt bekommen haben, ist, dass man vor Ablauf der Zeit erneut das zum Ausländeramt zwecks Verlängerung aufsuchen muss.

Ein Vorgehen gegen den Bescheid hätte insofern wenig Aussicht auf Erfolg. Selbst Bei Obsiegen aber, hätten Sie aus den angeführten Gründen nicht viel gewonnen.

Es bleibt dabei, dass Ihre Ehefrau einen Rechtsanspruch auf Verlängerung der erteilten Aufenthaltserlaubnis besitzt, dies sichert Sie stark ab.

Erfahrungsgemäß wird die Verlängerung zudem deutlich länger ausfallen.

Für Sie wichtig ist noch, dass Ihre Frau nach drei Jahren, welche Sie im Besitz der Aufenthaltserlaubnis ist, die (unbefristete) Niederlassungserlaubnis beantragen kann.

Nach Gewährung der Niederlassungserlaubnis hat jegliche "Rennerei" ein Ende.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weiter geholfen zu haben und verbleibe


mit freundlichen Grüßen

Alexandros Kakridas
- Rechtsanwalt –

Kanzlei Recht und Recht
Westerbachstraße 23 F
61476 Kronberg i.Ts.

Fon : 06173 – 70 29 06
Fax : 06173 – 70 28 94

@: kakridas@recht-und-recht.de
web: www.recht-und-recht.de

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