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Aufenthaltserlaubnis für meine Freundin


04.03.2007 12:10 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht



Hallo,

ich bin seit 2003 in München ansässig und arbeite bein einem Autohersteller. Ich bin italienischer Staatsbürger und habe eine unbefristete Aufenthaltsgenehmigung. Meine Frage bezieht sich auf meine Freundin. Sie ist bolivianische Staatsbürgerin und war bis Ende Februar durch die 90-tage Regelung hier in München.

Ich habe gehört dass es die Möglichkeit gibt einen Nicht-EU Bürger der einem nahe steht für eine bestimmte Zeit einzuladen. Können Sie micht darüber aufklären:

1. Was müsste ich bzw. meine Freundin tun um so ein Visa zu beantragen bzw. welche Dokumente sind vorzulegen?
2. Wie lange würde so ein VISA max. gelten
3. Kann Andrea mit so einem VISA auch eine Arbeit suchen (sie ist Aussenhandelskauffrau IHK)

Vielen Dank
MP


Sehr geehrter Ratsuchender ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf Grund Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Es gibt unterschiedliche Aufenthaltstitel, die einem Ausländer den Aufenthalt in Deutschland gestatten.
Die Titel werden als Visum, befristete Aufenthaltserlaubnis oder (Niederlassungserlaubnis) erteilt.

Grundsätzlich wird über Einreise und Aufenthalt der Einreisenden entschieden, solange sie sich noch im Ausland befindet. Dabei ist der Antrag bei der Auslandsvertretung im eigenen Land unter Verwendung des amtlichen Vordrucks, zu stellen.

Bei einem zustimmungsfreien Visum muss Aufenthaltszweck und Aufenthaltsdauer angegeben werden.
Dabei ist es aber so, dass der Aufenthalt niemals 3 Monate pro Halbjahr überschreiten darf.
Handelt es sich um ein Besuchsvisum, so wird eine Einladung mit Unterhaltsverpflichtungserklärung beigefügt. (90 Tage Visum).

Soll der Aufenthalt über 3 Monate hinausgehen und eine Arbeitserlaubnis enthalten, so handelt es sich um ein nationales Visum. Die Erteilung und Ablehnung richtet sich nach den selben Voraussetzungen wie im Fall eines im Inland gestellten Aufenthaltserlaubnisantrages.
Die Aufenthaltserlaubnis wird befristet, meist für 1 Jahr, erteilt Zusätzlich muss eine Arbeitserlaubnis beantragt werden.
Jedoch muss der Aufenthalt einen Zweck verfolgen. Z.B:
Ausbildung ,Erwerbstätigkeit,
völkerrechtliche, humanitäre oder politische Gründe,
Aufenthalt aus familiären Gründen.

Das, was Sie ansprechen ist ein „Visum“ zur Familienzusammenführung. Danach kann einem Familienangehörigen zum Familiennachzug eine erst einmal befristete Aufenthaltserlaubnis erteilt werden, wenn es zur Vermeidung einer außergewöhnlichen Härte erforderlich ist. Typischer Fall wäre z.B. dass die gesamte Familie, insbesondere Eltern und Geschwister in Deutschland leben bis auf ein Kind. Oder der Ehemann lebt in Deutschland.
Da Sie kein enger Familienangehöriger sind, da nicht verheiratet, scheidet diese Möglichkeit für Sie aus.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia Vetter




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