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Aufenthaltsbestimmungsrecht und Umzug

| 19.05.2021 20:27 |
Preis: 40,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

die Situation ist folgende: Ich führe momentan eine Fernbeziehung mit meiner Freundin. Da sie schwanger ist, möchte sie nun in meine Nähe ziehen.Die Distanz liegt bei 250 Kilometern. Sie hat bereits eine 11 jährige Tochter. Das gemeinsame Sorgerecht für die Tochter haben sie und ihr Ex-Mann. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht wurde ihr bereits, in einem Sorgerechts Prozess 2014, vor Gericht zugesprochen . Der Ex-Mann lebt in ca. 90 Kilometer von ihr weg. Nach der Trennung von ihrem Ex-Mann ist meine Freundin bereits zwei mal Umgezogen. Der letzte Umzug ist nun ungefähr ein Jahr her. Nun hat ihr Ex-Mann gesagt, dass er die Tochter zu sich holen und das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen würde, wenn sie noch mal umziehen würde . Es gehe ihm um das Wohl seiner Tochter und das ein weiterer Umzug zu viel für sie wäre. Die Tochter selbst möchte nicht umziehen, da sie in in ihrem jetzigen Wohnort ihre Freunde hat.

Meine Fragen wären folgende:

- kann ihr Ex-Mann aus diesem Grund das Aufenthaltsbestimmungsrecht einklagen oder den Umzug anders verhindern?

- wenn ja, wie hoch wären seine Chancen, wenn die Tochter äußern würde, dass sie lieber bei ihm leben würde?

Besten Dank im Voraus

19.05.2021 | 21:14

Antwort

von


(571)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Grundsätzlich kann der Vater einen Antrag auf Zuweisung des Aufenthaltsbestimmungsrechts stellen. Entscheidend ist das Kindeswohl.

Bisher ist offenbar die Mutter die Hauptbezugsperson gewesen. Das ist ein entscheidender Punkt, da die Gerichte im Regelfall die Kontinuität bei der Betreuung über die Kontinuität beim Wohnort stellen.

Da auch beim Wechsel zum Vater ein Umzug und eine Aufgabe des bisherigen Umfelds (Freunde, Schule) erforderlich ist, spricht aus meiner Sicht mehr dafür, es beim Aufenthaltsbestimmungsrecht der Mutter zu belassen.

Allein der Kindeswille wird nicht ausschlaggebend sein. Es wird aber eine Gesamtbetrachtung vorgenommen werden, die die unterschiedlichen Alternativen berücksichtigt. Dabei ist der Wunsch der Tochter eines von mehreren Kriterien.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Bewertung des Fragestellers 21.05.2021 | 00:25

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