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Aufenthaltsbestimmungsrecht - einfach


| 20.02.2006 17:46 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Habe mit Ex-Freundin 5-jähriges Kind (gemeinsames Sorgerecht/getrennte Wohnungen im gleichen Ort/Kind wohnt bei Ex). Kind geht seit 2 Jahren in örtliche KITA. Nun will Ex mit Kind in anderen Ort (Entfernung ca 10-20 km ziehen; Argument Nähe zu ihrem Arbeitsplatz). Ich möchte nicht dass das Kind aus seinem sozialen Umfeld heraus gerissen wird (KITA, ihre Freunde) und dass mir mein mittwöchlicher Umgang vereitelt wird. Ich weiss, dass Ex nicht ohne weiteres den Wohnort wechseln kann ohne meine Zustimmung, kenne allerdings auch die Rechtsprechung in den Fällen in denen vollendete Tatsachen geschaffen worden sind.
MEINE FRAGE: wie kann ich den Wohnort des Kindes feststellen lassen oder meine Rechtstellung sichern ? Muss ich etwa das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen ?
Mit freundlichem Gruss

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Guten Abend, Sie sehen es ganz richtig, dass Ihre Ex nicht einseitig den AUfenthaltsort IHres Kindes ändern kann. Umgekehrt können Sie aber auch nicht einseitig verfügen, dass das Kind an Ihrem Wohnort verbleibt.
es bleibt damit tatsächlich nur der Weg über eine gerichtliche Entscheidung, die auch im Wege der einstweiligen Anordnung ergehen kann. Die Erfolgsaussichten eines solchen Anordnungsverfahrens sind schwierig zu beurteilen. Sie müssten, wenn Sie die Übertragung des AUfenthaltsbestimmungsrechts auf sich anstreben, darlegen, wie Sie dieses auszuüben gedenken. Kann das Kind bei Ihnen wohnen und versorgt werden ?
Bevor Sie einen so weitreichenden Schritt (bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung wird idR viel Porzellan zerschlagen), rate ich Ihnen, unter Mithilfe des örtlich zuständigen Jugendamtes eine Lösung zu suchen. EIne Entfernung von 10 - 20 km scheint mir nicht so weit zu sein, als dass darüber keine EInigkeit erzielt werden kann.
Sollte Ihre Ex hieran aber nicht mitwirken, bleibt wirklich nur, einen einstweiligen Anordnungsantrag auf Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts verbunden mit einem Unterlassungsantrag (wg. Umzug) zu stellen. Hiermit soll verhindert werden, dass Fakten geschaffen werden, die nicht mehr revidiert werden können.

Ihc hoffe, Ihnen einstweilen geholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


S. Schneider
Rechtsanwältin
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