Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufenthaltsbestimmungsrecht bei Trennung der Eltern

03.09.2012 19:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Folgender Sachverhalt den ich gerne für einen Freund Anfragen möchte:

Ehemann möchte sich von seiner Frau scheiden lassen,
der gemeinsame Sohn ist 2,5 Jahre alt.
Darf der Ehemann (Vater des Kindes) wenn er sich auch räumlich von der Ehefrau trennt den Sohn mitnehmen?
Mit welchen Schwierigkeiten wäre zu rechnen wenn er den Sohn gegen den Willen der Mutter mitnehmen würde?
Das aufenthaltsbestimmungs- sowie das Sorgerecht teilen derzeit beide.

Es wäre schön, wenn trotz des Einsatzes zügig eine hilfreiche Antwort kommen könnte, da die Frau im Moment derzeit sowohl Ehemann als auch das gemeinsame Kinder derart terrorisiert, das hier schnell Abhilfe geschafft werden muss.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Da das Sorgerecht den beiden Elternteilen noch gemeinsam zusteht, darf der Kindesvater den Aufenthalt des Kindes gegen den Willen der Mutter nicht ändern und darf das Kind nicht mitnehmen.

Wenn er trotzdem die Mitnahme des Kindes androht, so bleibt der Mutter nur die Möglichkeit umgehend einen Antrag beim Familiengericht auf Übertragung des Auenthaltsbestimmungsrechtes zu stellen, und zwar im Wege eines Eilantrages.

Bei begründetem Antrag hat das Familiengericht die Möglichkeit zunächst ohne Anhörung des Kindesvaters zu entscheiden. Die Kindesmutter muss bei Antragstellung die Gefahrenlage darlegen und ggf. die Richtigkeit ihrer Angaben an Eides statt versichern.

Bei Entscheidung in Kindessachen steht immer das Wohl der Kinder im Vordergrund. Wenn die Kindesmutter die Kinder angemessen versorgt und ihren Pflichten nachkommt, hat sie im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung bessere Chancen.

Die Kindesmutter kann sich auch beim zuständigen Jugendamt beraten lasssen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwalt für Familienrecht Sami Caki, Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90695 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
4,0/5,0
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, vielen Dank für die Auskunft. Ihre Ausführungen habe ich als Grundlage für ein persönliches Gespräche mit dem Mieter genommen. Er hat die 20%ige Erhöhung (in dem Ort herrscht keine angespannte ... ...
FRAGESTELLER
4,8/5,0
Schnelle und gute Beratung zum Thema Nebenkostenabrechnung. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle, verständliche und ausführliche Antwort, welche meine Frage zur vollsten Zufriedenheit beantwortet hat. ...
FRAGESTELLER