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Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen für Vater, das Kind ist 3 Monate alt


| 15.12.2014 13:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: Zur Entscheidung über das Aufenthaltsbestimmungsrecht


Nach dem Geburt zieht die Mutter mit dem Kind von zu den Eltern. Wir
haben gemeinsames Sorgerecht. Ich habe einstweilige Anordnung gestellt,
die aber seit 2 Wochen "bearbeitet" wird. Die Mutter abwendet jedes
Kontakt mit mir, und auch seitens Jugendamtes getroffene Vereinbarung
zwischen uns beiden, wie ich mit dem Kind umgehen soll, wurde von ihr
nicht eingehalten. Jetzt beschuldigt sie mich in allen möglichen Sachen,
die vor einem Jahr nach ihre Meinung stattfanden, das ist aber eine
Lüge. Wie stehen meine Chancen, dass sie mindestens zurückkommt, des
Kindes wegen, ich bin bereit wegzuziehen, aber nicht 500 km jede Woche
zu fahren, nur weil ihr bei den Eltern "kuschelig" ist.
Ich möchte wissen, wie ich mit der Entscheidung für sie verfahren soll,
und wie ich es doch kriege, dass die Tochter bei mir bleibt, da ich
keine Grenze im Umgang mit der Mutter wünsche, und wohl dafür bin, dass
das Kind doch räumlich nicht so weit getrennt darf.
Vielen Dank.

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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Wenn Sie eine einstweilige Anordnung bezüglich des Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragt haben, haben Sie im Grunde schon das Richtige getan. Sie haben keine Möglichkeit, die Kindesmutter zur Rückkehr zu zwingen. Es steht ihr frei, ihren Wohnort selber zu wählen.

Da Sie aber das gemeinsame Sorgerecht für Ihre Tochter haben, darf sie nicht ohne Ihr Einverständnis das Kind mitnehmen. Der Richter muss also entscheiden, wer von Ihnen das Aufenthaltbestimmungsrecht erhält und damit entscheidet, wo das Kind lebt.

Eine Bearbeitungsdauer von zwei Wochen ist noch nicht ungewöhnlich; im Regelfall dauern solche Verfahren etwas länger.

Die Entscheidung des Gerichts, wer zukünftig über den Aufenthalt des Kindes bestimmt, hängt vom Kindeswohl und damit von vielen verschiedenen Faktoren ab. Bei einem Baby wird das Gericht natürlich auf die Betreuungssituation abstellen, also auf die Frage, welcher Elternteil die Zeit hat, das Kind zu versorgen. Auch die Bindungstoleranz und die Bereitschaft, Absprachen einzuhalten, sind wichtig. Wenn die Kindesmutter also im Moment den Kontakt des Kindes zu Ihnen unterbindet und die Umgangsabsprachen bricht, spricht dies eher gegen die Mutter.

Falls Sie noch nicht anwaltlich vertreten sind, sollten Sie einen im Familienrecht erfahrenen Anwalt mit der Vertretung beauftragen. Er weiß, welche Aspekte im einzelnen zu Ihren Gunsten in das Verfahren eingeführt werden sollten und kann dies entsprechend vertreten. Damit würden sich Ihre Chancen, das Aufenthaltbestimmungsrecht zu erhalten, aus meiner Sicht deutlich erhöhen.

Wenn Sie finanziell nicht in der Lage sind, einen Anwalt zu bezahlen, können Sie über den Anwalt Verfahrenskostenhilfe beantragen. Dann übernimmt die Landeskasse die Kosten ganz oder teilweise.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


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Bewertung des Fragestellers 15.12.2014 | 13:39


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