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Aufenthaltsbestimmungsrecht Klage

| 09.06.2021 13:42 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


15:02

Ich weiblich 46 habe mich von meinem Narzisstischem Ehemann im Herbst 2020 getrennt und bin um Ruhe zuhaben in einer andere Stadt und Bundesland gezogen. Wir haben eine gemeinsamte Tochter 7 Jahre. Im Vorfeld hatten wir uns als Eltern mit der Diakonie besprochen wie wir mit unserer Tochter umgehen sollen im Bezug auf Freunde und Schule. Die Diakonie hat damals gesagt, man müsse dem Kind etwas Zeit geben mit dem Umzug damit Sie sich aus Ihrer Umgebung verabschieden kann. Wir haben uns besprochen und festgelegt , dass ich meine Tochter alle 2 Wochen sehe und zum Jahreswechsel sollte Sie dann ganz zu mir umziehen. Aber bis heute verweigert mir der Kindsvater die Unterschrift für die Ummeldung sowie die Schulanmeldung. Ich habe sofort noch im Dez.2020 eine Klage beim Gericht ( NRW ) eingereicht und hatte jetzt die 2 .Verhandlung am 07.06.2021. Der Vater ist ein starker Narzisst und hat auch Psychische Probleme und war damit in der Vergangenheit in Behandlung in einem Krankenhaus auch hat er schon Selbstmordversuche hinter sich. Unsere Tochter kann dies noch nicht einschätzen und hat davon auch noch wenig mitbekommen. Sie wird von Ihm massiv manibuliert und möchte nicht zu mir umziehen, da ich durch mein Wegzug an allem Schuld sei. So wird mit dem Kind kommuniziert. Unsere Tochter 7 Jahre wurde 2 mal befragt und hat gesagt, dass Sie beim Vater bleiben möchte. Er liest Ihr jeden Wunsch von den Lippen ab und es gibt ständig Geschenke. Ich merke, dass das Gericht mehr meinem Mann folgt als wie mir und gehe davon aus, dass ich das Aufenthaltsbestimmungsrecht nicht bekommen werde. Das er Krank ist und auch eine Narzisstischen Persönlichkeitsstörung hat spielt dabei keine Rolle auch ist er 15 Jahre älter als ich und bekommt in Zukunft mit Sicherheit Probleme mit Schule und Pubertät unserer Tochter. Ich werde in Berufung gehen wenn das Urteil gegen mich ausfällt. Ich bin völig verzweifelt das niemand das Schauspiel des Vaters erkennt. Narzissten können sehr gut manibulieren und bei genug Zeit auch auf den Punkt auf Situationen einstellen. Sie machen alles nur um Ihr eigenes Ego zu befriedigen und Macht auszuüben. Was kann ich im Moment noch tun? Kennt sich ein Fachanwalt für Familienrecht auch mit solchen Persönlichkeitsstörungen aus um dies auch in einer eventuellen Berufungsverhadlung auf den Tisch zu bringen. Usere Tochter ist wie ein Kind wenn es bei mir und meinem neuen Partner ist , aber sobald Sie wieder beim Vater ist , dann verändert Sie sich und benimmt sich mehr als sei sie schon eine Frau. Sie stellt nichts in Abrede was der Papa sagt es wird alles akzeptiert. Ich mache mir sehr goße Sorgen !

09.06.2021 | 14:45

Antwort

von


(452)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ich gehe davon aus, dass Sie im laufenden Verfahren bereits anwaltlich vertreten sind.
Ansonsten sollten Sie sich schnellstens um einen Anwalt bemühen.

Tatsächlich sollte im Verfahren weiterhin deutlich zum Ausdruck gebracht werden, dass Sie das Gefühl haben, dass der Kindsvater manipulativ ist und insbesondere durch Geschenke, etc. versucht, das Kind zu seinen Gunsten zu beeinflussen.
Im Zweifel lässt sich dies nur durch Einholung eines gerichhtlich angeordneten Sachverständigengutachtens beweisen.
Sie können, um das Gericht zu einem Einholung eines solchen Gutachtens zu bewegen, selbstverstndlich Ihre Erfahrungen mit dem Vater schildern und gegebenenfalls diese Erfahrungen unter Beweis stellen.

Ein mit dem Familienrecht vertrauter Anwalt kann Ihnen hier hilfreich zur Seite stehen. Dies muss aber nicht notwendigerweise ein Fachanwalt sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.
Gerne bin ich Ihnen bei der weiteren Durchführung des Verfahrens behilflich.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 09.06.2021 | 14:58

Sehr geehrte RA Wibke Türk,

danke für Ihre Antwort. Ja ich habe eine Anwältin welche mich leider in der Verhandlung am 07.06.2021
im Stich gelassen hat.
Ich selbst hatte eine Art Blackout und Sie kam mir nicht zur Hilfe. Ich habe unzählige Schreiben und Stellungnahmen an das Gericht gesendet und hatte den Eindruck es wird überhaupt nicht beachtet sondern nur vile Gewicht auf die Aussagen meiner Tochter mit 7 Jahren gelegt. Welches Kind geht von zu Hause weg wenn es eine Wahlmöglichkeit hat. Der Narzissmus sowie das ständige beschenken ist dem Gericht natürlich bekannt. Können Sie mir für die Berufungsverhandlung ( davon gehe ich aus ) einen Anwalt nennen oder würden Sie auch solche Mandate übernehmen.

MfG

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.06.2021 | 15:02

Gerne können Sie sich, wenn das Verfahren nicht Ihren Wünschen entsprechend ausfällt bei mir melden. Ich vertrete Sie dann. Bitte beachten Sie aber, dass eine zügige Meldung dann notwendig wird, damit die Fristen gewahrt werden können.

Bewertung des Fragestellers 09.06.2021 | 15:14

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