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Aufenthaltsbestimmung in Deutschland: Mann Deutscher, Frau Malayin

26.07.2013 12:52 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


17:58

Zusammenfassung:

Voraussetzungen für die Familienzusammenführung, wenn das Ehepaar nicht überwiegend in Deutschland wohnt.

Mein Schwager (deutscher Staatsbürger) lebt seit ca. 20 Jahren in Malaysia und ist mit
einer Malayin verheiratet. In dieser Ehe gibt es zwei gemeinsame Kinder (13 + 18 Jahre)
Die Eheleute haben gemeinsam in Düsseldorf Grundbesitz und werden dafür hier steuerlich herangezogen.
Die Ehefrau hätte nun gerne für Deutschland eine längerfristige Aufenthaltsgenehmigung,
da sie planen, hier einen Teil des Jahres zu leben. Dazu hätte ich gerne gewusst, welche Schritte eingeleitet werden müssen und ob diese Aufenthaltsgenehmigung dann auch für England gilt.

26.07.2013 | 13:12

Antwort

von


(416)
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Tel: 030 577 057 75
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Eine Aufenthaltserlaubnis würde nur zu erteilen sein, wenn das Ehepaar seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Bundesgebiet hat. Ansonsten kommt lediglich Besuchvisa in Betracht, wobei auch ein mehrjähriges Visum beantragt werden könnte (berechtigt zu Aufenthalte in Schengenraum von bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen, muss aber nicht jedesmal beantragt werden).

Sollte dies der Fall sein, dann kommt eine Aufenthaltserlaubnis nach § 28 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 AufenthG . Die Ehefrau muss Deutschkenntnisse (A1-Niveau) nachweisen.

Diese Aufenthaltserlaubnis würde aber nur für Deutschland gültig sein.

Es muss -wenn dies beantragt wird- einen entsprechenden Visumantrag bei der dortigen deutschen Botschaft gestellt werden.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Tauentzienstr. 7a
10789 Berlin

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Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 27.07.2013 | 10:18

Sehr geehrter Herr Grueneberg,

vielen Dank für die ausführliche Stellungnahme. Ich habe die beiden Möglichkeiten zusammengefasst und bitte um Mitteilung ob dieses so richtig ist.

1. Eine Aufenthaltserlaubnis ist nur möglich, wenn der Lebensmittelpunkt hier in Deutschland ist. Nachweis von Deutschkentnnissen (A1-Niveau). Einreise Schengen nicht möglich

2. Besuchsvisum bis max. 180 Tage zu beantragen in dortiger Botschaft, Einreise Schengen möglich.

Vielen Dank

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 28.07.2013 | 17:58

Die Möglichkeit 2 lautet eher:

90 Tage innerhalb von 189 Tagen

ANTWORT VON

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