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Aufenthaltbestimmungsrecht übertragen


| 26.11.2016 09:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo ich und meine Freundin haben eine Tochter geb 16.08.16 die seit Geburt bei mir lebt wir haben gemeinsames Sorgerecht auch haben wir dem jugendamt eine Vereinbarung zum aufenthaltbestimmungsrecht zugesandt.
Wir haben nun beim Gericht einen Antrag gestellt auf Übertragung des aufenthaltbestimmungsrechts gestellt. Hier müsste die Kindesmutter Stellung nehmen Sie befürwortete die Übertragung laut Antrag vollumfänglich daraufhin wurden wir von Jugendamt geladen erst ich dann sie Jugendamt fragte hauptsächlich warum gerichtlich wenn Einigung und sie fragten sie ob sie gedrängt wird was sie 100 mal verneinte und ob sie wisse was aufgibt auch das sagte sie zum Schluss sagte die Frau vom Jugendamt zu ihr sie wollte nur hören ob sie bedrängt wird meine Frage nun das wird jetzt Richter schon so beschließen wie beantragt oder ??
26.11.2016 | 09:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Nach dem Gesetz ist das Sorgerecht (und dasselbe gilt auch für das Aufenthaltsbestimmungsrecht) dann auf einen Elternteil zu übertragen, wenn der andere Elternteil zustimmt.

Der Richter wollte offenbar abklären, ob die Zustimmung der Mutter ernsthaft und ohne Zwang zustande gekommen ist, zumal es immer noch eher ungewöhnlich ist, dass der Vater und nicht die Mutter ein Baby aufzieht. Hinzu kommt, dass bei Einigkeit darüber, wo das Kind lebt, auch ein Verzicht auf die förmliche Übertragung denkbar wäre.

Wenn der Richter davon überzeugt ist, dass die Mutter freiwillig der Übertragung des Aufenthaltsbestimmungsrechts zustimmt, müsste die Übertragung nach meiner Auffassung erfolgen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-


Nachfrage vom Fragesteller 26.11.2016 | 09:48

Ja sie sagte es ja und Jugendamt sagte hat sich erledigt ich hoffe oder wir hoffen nun auf Übertragung wir haben es im schriftlichen Verfahren beantragt ich wollte schon dort anrufen aber Trau mich nicht das traurig das Jugendamt das fragt ob sie gedrängt wird

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.11.2016 | 10:23

Sehr geehrter Fragesteller,

es ist stets schwierig, ohne Akteneinsicht den Ausgang eines Verfahrens zu prognostizieren. Das Gesetz ist hier allerdings sehr deutlich: Wenn beide Eltern die Übertragung wünschen, ist dem Wunsch stattzugeben. Das Gericht muss nur prüfen, ob im Einzelfall erkennbar ist, dass die Übertragung dem Kindeswohl widerspricht, und das wäre bei einer erzwungenen Zustimmung sicher denkbar.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!


Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

Bewertung des Fragestellers 26.11.2016 | 09:53


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 26.11.2016
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