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Aufenthaltbestimmungsrecht / Besuchsrecht

22.04.2009 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Hallo,
war mit meinem Freund 5 Jahre zusammen (waren nicht verheiratet, haben nur als eheähnliche Gemienschaft zusammengelebt) ,aus der Beziehung sind 2 Kinder hevorgegangen. Felix (4) bei ihm hat er die Vaterschaft anerkannt, allerdings keine Sorgerechtserklärung oder ähnliches abgegeben, lediglich die Vaterschaft anerkannt. Kim-Sophie (2) bei ihr hat er gar nicht anerkannt oder unterschrieben, nicht mal die Vaterschaftsanerkennung.
Wir sind jetzt getrennt und haben uns auch bisher so einigen können, dass er Felix jedes Wochenende zu sich holen darf (wohnen im gleichen Ort...Karlruhe). Jetzt möchte ich jedoch mit meinem neuen Partner nach Bremen ziehen. Was muss ich beachten. Hat er die Möglichkeit ein "Veto" einzulegen und mich und meine Kinder am Umzug zu hindern. Ich habe ihm gesagt, dass er trotzdem der Entfernung (ca. 600km) seine Kinder sehen darf, auch in den Ferien zu sich holen darf. Habe auch schon auf dem Jugendamt angerufen, wo mir gesagt wurde, dass ich das alleinige Aufenthaltsbestimmtungsrecht + Sorgerecht habe. Und ich alleine entscheiden darf, wo meine Kinder aufwachsen. Stimmt es, dass es für meinen Ex unzumutbar ist, seine Kinder wegen der Entfernung zu sehen bzw. dass er da ein Veto einlegen kann, dass ich wegen der großen Entfernung nicht nach Bremen ziehen kann? Welches Recht habe ich, meine Kinder mitzunehmen, zu entscheiden, wo sie aufwachsen etc. Könnte er sich irgendetwas einklagen, was für mich mit welchen Folgen verbunden ist? Könnte er mir irgendetwas anhängen, wie Kindesentführung oder dass ich ihm seine Kinder vorenthalte?
Über eine Aussagekräftige, leicht verständliche Antwort würde ich mich wirklich rießig freuen.
Wünsche einen schönen Tag
Mfg Lang

Sehr verehrte Fragestellerin,

Ihren Angabe nach waren Sie bei Geburt Ihrer Kinder nicht mit dem Vater verheiratet. Auch liegt keine Sorgeerklärung vor. Daher gilt in Ihrem Falle § 1626a Abs. 2 BGB , wonach Sie die elterliche Sorge allein ausüben, damit auch das Aufenhaltsbestimmungsrecht allein ausüben. Aus diesem Grunde steht es Ihnen frei, mit Ihren Kindern an einen anderen Ort zu verziehen. Sie können auch nicht von Ihrem Mann in irgendeiner Form rechtlich belangt werden, wenn Sie mit Ihren Kindern an einen anderen Ort verziehen. Ihr Mann kann dies rechtlich nicht verhindern.

Ihr Mann kann eine Umgangsregelung für das Kind erwirken, für das er die Vaterschaft anerkannt hat, § 1684 BGB . Dies aber hat keine Auswirkungen auf die Ausübung Ihrer elterlichen Sorge und Ihr Aufenthaltsbestimmungsrecht.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA

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