Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Aufenthalt der Kinder


27.06.2005 16:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich lebe in Trennung mit meiner Frau und habe nun den Scheidungsantrag vom Gericht erhalten.Momentan sind unsere beiden Kinder(6&4Jahre) 4 Tage bei mir und 6 Tage bei meiner Frau, was mit meinem Arbeitsrythmus zusammenhängt.Dies hat sich auch gut eingespielt,den Kindern gefällts auch.Meine Frau zog aus dem Haus meiner Eltern, indem wir eine Wohnung haben aus in einen Nachbarort.Meine Frau hat die Kinder ohne mein Wissen auf ihren neuen Wohnsitz umgemeldet, gegen meinen Willen den Kindergarten gewechselt und Max zur Schule in dem Ort indem Sie arbeitet angemeldet.Da sie die Geburtsurkunden mitnahm, ging das alles, obwohl es eigentlich nicht so sein sollte.Jetzt möchte sie durchsetzen, das ich die Kinder nur noch alle 14 Tage sehe.
Ich würde gern die Kinder bei mir behalten, da wir ein sehr enges verhältniss zueinander haben.Mein Anwalt möchte so einen
Prozess nicht so gern, er meint das es für Männer realistisch immer noch sehr schwer wäre, diesen zu gewinnen und die Belastung für die Kinder hoch sei.
Meine Fragen:
Ist so ein Prozess in der Realität wirklich so aussichtslos?
Was kann ich machen,um die Alleingänge meiner Noch-Frau zu verhindern?(ohne die Kinder zu belasten)





-- Einsatz geändert am 27.06.2005 16:10:37

-- Einsatz geändert am 27.06.2005 16:11:45

-- Einsatz geändert am 27.06.2005 17:37:47

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

der Alleingang Ihrer Frau ist zunächst juristisch fehlerhaft, da Sie bei gemeinsamen Kindern aufgrund der gesetzlichen Regelung ein gemeinsames Sorgerecht haben. Dies bedeutet, daß gerade Entscheidungen wie die Kindergarten- oder die Schulwahl nur einvernehmlich getroffen werden können.

Solange die jetzige Umgangsregelung funktioniert, sollten Sie an dem Alleingang Ihrer Frau diesbezüglich nicht rütteln. Für die Kinder ist eine annähernde paritätische Zeitaufteilung zwischen den Elternteilen -bei einer harmonischen Übergabe- das beste, was passieren kann, da die Kinder erfahrungsgemäß beide Elternteile brauchen; dies gerade in der Trennungszeit, in der für das Kind eine Welt zusammenbricht.

Sollte Ihre Frau Ihnen die Kinder unter Berufung auf die angestrebte 14-Tage-Regelung vorenthalten, bleibt Ihnen nach der derzeitigen Sachlage nichts anderes, als einen Antrag beim Familiengericht hinsichtlich der Regelung des Umgangsrechtes zu stellen. Diesen Antrag können und sollten Sie kombinieren mit dem Antrag auf eine einstweilige Regelung, da dann das Gericht im Eilverfahren vorab über eine Umgangsregelung entscheidet.

Das Gericht wird dann das Jugendamt mit einschalten, welches über die Lebenssituation beider Eltern und den Umgang mit den Kindern berichtet. Je länger die jetzige Umgangsregelung hält, desto günstiger ist dies natürlich für Sie.

Meine Erfahrung in Umgangsstreitigkeiten ist, daß die Gerichte mehr und mehr auf eine zeitanteilige Regelung hinwirken. Insoweit möchte ich Ihre Skepsis hinsichtlich des Ausganges des Prozesses nicht teilen. Hier kommt es aber natürlich ganz erheblich auf die Einzelheiten an.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 28.06.2005 | 09:37

Mit der Schulwahl meiner Frau ist dieser gleichmässige Umgang
nicht mehr so richtig realisierbar,da es sicher ungünstig ist, wenn unser Sohn während der Woche einen wechselnden Wohnsitz hat.Dies ist sicher auch von meiner Frau so gewollt, da sie ja unbedingt Unterhalt für die Kinder haben möchte,den sie bei gleicher Betreuung ja nicht bekommt.Eine Mediation hat meine Frau abgelehnt.Wenn Max erst mal eingeschult ist, werden sich die Chancen auch weiter verschlechtern, zumal die Belastung für Max dann auch größer wird.Sollte ich jetzt abwarten, wie mein Anwalt rät, oder schnellstens was unternehmen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.06.2005 | 11:55

Guten Tag,

die Frage, ob Abwarten die bessere Alternative ist, vermag ich anhand der mir mitgeteilten Daten nicht zu beurteilen. Die Situation wird sicherlich mit dem Schulbesuch schwieriger, unabhängig davon, ob Max jetzt in der neuen Schule oder am Ihrem Wohnort angemeldet ist.

Sie sollten auf jeden Fall versuchen, die jetzige Aufteilung des Umganges solange wie möglich beizubehalten.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER