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Aufenthalt


| 08.10.2007 09:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle



Vor 2 Jahren habe ich mich von meinem Mann getrennt und seit Frühjahr 2007 sind wir geschieden. Unser ehelicher Sohn lebt seit der Trennung bei meinem Ex-Mann. Er ist selbstständig und somit ist er bei der Betreuung auf die Hilfe seiner Eltern oder seiner neuen Lebenspartnerin angewiesen.Mein Sohn aus einer Beziehung vor der Ehe lebt bei mir.

Ich hab ihn jetzt drauf angesprochen und meinen Wunsch geäußert, dass unser Sohn wieder bei mir leben sollte, da ich mehr Zeit für ihn habe,er mit seinen Geschwistern aufwachsen würde usw. Ich bin im Moment aufgrund von Elternzeit nicht berufstätig und selbst wenn ich meine Arbeit wieder aufnehme, bin ich nur in Teilzeit tätig.

Mein Ex ist dagegen. Welche Schritte muß ich jetzt einleiten um mein Recht geltend zu machen und wie stehen dabei meine Chancen? Unser Sohn ist 7...in wie weit zählt sein Wille?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


wenn diem Eltern sich - wie vorliegend - nicht einigen können, werden Sie die gerichtliche Entscheidung herbeiführen können.

Im Rahmen des Verfahrens wird das Kind zwar angehört werden, um seinen Willen in Erfahrung zu bringen; entscheidend wird bei diesem Kindesalter die Äußerung aber (noch) nicht sein.

Das Gericht wird allein nach dem Wohl des Kindes entscheiden und dabei berücksichtigen, dass das Kind die letzten zwei Jahre beim Vater aufgewachsen ist. Dabei wird die Bindung zum Vater und dem sozialen Umfeld, wie Freunde, Verwandte eine ganz wesentliche Rolle spielen.

Wird das Kind aus diesem gesicherten sozialen Umfeld gerissen, und dieses gerade auch zu Beginn der Schulzeit, kann es sein, dass das Gericht den Antrag anlehnt.

Hier müssten Sie also vortragen und nachweisen können, dass die Änderung allein dem kindeswohl dient.

Eine weitere Rolle wird aber auch spielen, dass Sie ggfs. wieder in Teilzeit gehen und dann die Versorgung des Kindes in den Schulferien ggfs. nicht gesichert ist. Auch dieses müsste dann von Ihnen entkräftet werden.


Derzeit sehe ich daher die Chancen für ein erfolgreiches Verfahren als gering an.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
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