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Auf Lebenszeit

| 30.11.2013 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Hallo.
Das Haus ist durch Notar auf mich überschrieben worden. Vater und ich wollen nun, nach seinem Auszug das Haus verkaufen. Hat sich nach einem Jahr noch nicht umgemeldet. Wird privat gepflegt und wohnt auch bei den Pflegeeltern. Es gibt Streit über die Höhe des Verkaufspreises meines Hauses. Muß mein Vater sich erst ummelden, bevor ich mein Haus verk. kann, oder ist er nach mitlerweile einem Jahr automatisch umgemeldet?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, wurde das Hausgrundstück vollständig auf Sie überschrieben.
Dann sind Sie auch Eigentümer und können mit dem Hausgrundstück grundsätzlich machen was Sie möchten.

Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn Sie z.B. mit Ihrem Vater eine wirksame Vereinbarung hätten, welche Sie in Ihren Eigentumsrechten beschränkt oder wenn ein entsprechender Grundbucheintrag vorliegen würde. Dieses kann ich Ihrer Schilderung aber nicht entnehmen.

Sie können Ihr Haus also grundsätzlich ohne Zustimmung und unabhängig von einer Ummeldung Ihres Vaters verkaufen, sofern die eben aufgezeigten Hindernisse nicht bestehen.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und wünsche Ihnen noch ein erholsames Wochenende!

Nachfrage vom Fragesteller 30.11.2013 | 13:16

Also mit Auszug aus meinem Haus ist Vaters Wohnrecht auf Lebenszeit erloschen, obwohl er sich seit einem Jahr noch nicht umgemeldet hat?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.11.2013 | 13:23

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Der Begriff "Wohnrecht" ging aus Ihrer Anfrage nicht ganz hervor.

Gut, dass Sie dieses noch einmal verdeutlicht haben.

In meiner Ausgangsantwort hatte ich ja schon angedeutet, dass es Umstände gibt, die einem Verkauf entgegen stehen könnten.

Dieses wäre z.B. das lebenslange Wohnrecht. Hier kommt es zunächst darauf an, ob das WOhnrecht im Grundbuch eingetragen ist oder "nur" vertraglich vereinbart ist.

Sofern es im Grundbuch eingetragen ist, erlischt es auch nicht durch einen Auszug. Es erlischt erst dann, wenn es mit Zustimmung Ihres Vaters aus de mGrundbuch ausgetragen wird.

Bei einem vertraglichen Wohnrecht (also ohne Grundbucheintrag) sieht das ähnlich aus. Hier ist lediglic hder Verzicht Ihres Vaters auf das Wohnrecht erforderlich.

Sofern kein schriflticher Verzicht vorliegt, könnte auch ein verzicht durch schlüssiges Verhalten vorliegen. Dieses ist bei einem Auszug ohne Ummeldung noch nicht anzunehmen. Erst ab Ummeldung und endgültigem Einzug in eine neue Wohnung/Haus wäre von einem Verzicht auszugehen.

Auch bei bestehendem Wohnrecht dürften Sie die Immobilie rechtlich verkaufen. Die Frage wäre dann aber, wer die Immobilie kaufen würde, da der Käufer wegen des (noch) bestehenden Wohnrechts die Immobilie nicht für sich nutzen könnte.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß von der Nordsee

Dr. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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Bewertung des Fragestellers 02.12.2013 | 06:34

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Stellungnahme vom Anwalt:
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