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Außerordentliche Kündigung im Sportverein

| 19.03.2010 14:13 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von


Ich habe folgendes des Problem:
Ich bin seit Mitte 2006 Mitglied in einem Sportverein.
Seit ende letzten Jahres gibt es immer wieder Probleme zwischen dem Hauptverein und unserer Abteilung.
Das fing mit Übertriebenen Forderungen von Beitragserhöhungen an, ging über angebliche und inzwischen wiederlegte Gefährdung der Gemeinnützigkeit unseres Trainers, der darüber hinaus erster Vorsitzender unserer Abteilung und Ehrenmitglied im Hauptverein ist und endete damit, dass unser Trainer wegen angeblichen Betrugs und Vertragsverletzungen fristlos entlassen wurde. Darüber hinaus wurde ihm von Seiten des Vereinspräsidiums die auf lebzeit ausgesprochene Ehrenmitgliedschaft aberkannt.
Die Konten der Abteilung wurden bis auf weiteres von seiten des Präsidiums eigefrohren, die Einsicht in die Kontoauszüge wurde und wird sowohl dem Vorstand der Abteilung, als auch den Mitgliedern verweigert.
Des weiteren wurde der gesammte Vorstand der Abteilung aufgefordert erstens das Amt nieder zu legen und zweitens den Austritt aus dem Verein zu unterzeichnen. Vorstandsmitglieder und Vereinsmitglieder die sich "öffentlich" dagegen aussprachen wurden vom Verein ausgeschlossen.
Daraufhin hat unser Vorstand, der sich zusammengesetzt und einen neuen verein gegründet, der nicht als Abteilung einem anderen Verein untergeordnet ist. Nachdem dies bekannt wurde hat das Präsidium des Vereins die Schlösser in unserer Trainingsstätte ausgetauscht, so dass wir, obwohl wir einen Schlüssel haben nicht mehr zum freien Training gehen konnten.
Die herausgabe eines neuen Schlüssels wurde uns eben so verweigert wie die herausgabe des Pfandes für den alten.
Auch Das Gruppentraining findet im Moment nur sehr unregelmäßig stat, da bisher noch kein neuer fester trainer - den ich am rande bemerkt gar nicht will - gefunden wurde.
Nachdem dann Das Präsidium die Ordentliche Mitgliederversammlung der Abteilung bei der etwa 90 Prozent der Mitglieder der Abteilung anwesend waren und sowohl den Vorstand entlastet als auch wiedergewählt haben, nicht anerkannt hat, somit für sich behauptet unsere Abteilung hätte keinen Vorstand und sich kurzerhand selbst als Vorstand der Abteilung eingesetzt hat um gleich darauf die Außerordentlice Mitgliederversammlung, die Ordnungsgemäß einberufen angekündigt wurde nicht zulassen wollte, habe ich dem verein gegenüber schriftlich die Außerordentliche Kündigung ausgesprochen, die ich mit Satzungsverstößen begründet habe.
Diese Kündigung wurde mir verwehrt, da " das vom Präsidium eingeräumte außerordentliche Kündigungsrecht bis zum 19.02.2010 befristet war und..."
Als erklärung: Nachdem klar war, das unser Vorstand einen neuen Verein gegründet hat,hat uns das Präsidium eine 2-tägige frist eingeräumt den alten verein zu verlassen und zum neuen zu wechseln (Natürlich vor der anberaumten Mitgliederversammlung).
Ist eine außerordentliche kündigung gerechtfertigt?
Gi9ebt es möglichkeiten schnell aus diesem Verein raus zu kommen?

19.03.2010 | 16:29

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre frage beantworte ich im Rahmen diese Erstberatungsforums wie folgt.

Vereinsmitglieder sind zum Austritt aus dem Verein berechtigt (§ 39 Abs. 1 BGB ).
Die Vereinsatzung kann eine Kündigungsfrist, die maximal zwei Jahre betragen darf, vorsehen (§ 39 Abs. 2 BGB ).

Es ist aber auch ein fristloser Austritt aus wichtigem Grund möglich (§ 314 IBGB).
Der Austritt wird mit Zugang der Austrittserklärung wirksam, er muss nicht genehmigtt werden.
Die Einhaltung der satzungsmäßigen Autrittsfrist muss unzumutbar sein.
Eine solche Unzumutbarkeit stellen -nach meiner Auffassung- ein nicht vorhandener Trainer und verschlossene unzugängliche
Trainingsstätten und Satzungsverstöße dar.

Sie können jedoch erst fristlos aus dem Verein austreten, wenn eine von Ihnen gesetzte Frist zur Beseitigung der satzungswidrigen Zustände und Unterlassung solcher Verhaltsweisen erfolglos vertrichen ist (§ 314 Abs. 2 BGB ) oder Sie eine Abmahnung ausgesprochen haben.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.


Bewertung des Fragestellers 21.03.2010 | 13:50

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