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Außerordentliche Kündigung eines Fitnessstudio-Vertrags

02.09.2019 12:05 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 2013 Mitglied eines Fitnessstudios (keine Kette). Der Vertrag verlängerte sich jährlich automatisch um ein Jahr, die aktuelle Vertragslaufzeit endet im Mai 2020. Aufgrund eines Umzugs in eine 50km entfernte Stadt wollte ich außerordentlich kündigen, um die im Voraus bezahlte Mitgliedsgebühr für die ausstehenden Monate (450 Euro) erstattet zu bekommen. Der Vertrag enthält dazu folgende Klausel: "Bei Umzug von mehr als 30km vom Fitnessstudio besteht das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Die Kündigung erfolgt zum Ende des Monats, eine Meldebestätigung ist vorzulegen."

Ich habe am 19.07.2019 zum 31.7.2019 gekündigt und die Meldebestätigung vom 15.7.2019 beigelegt. Die Kündigung wurde schriftlich jedoch erst zum 31.05.2020 bestätigt. Der Inhaber des Fitnessstudios erklärte mir mündlich, ein Umzug sei meine Privatsache. Die Umzugsklausel habe er in neueren Verträgen gestrichen. Auch die im Voraus gezahlten Beiträge gebe er mir nicht zurück.

Ich bin der Meinung, dass meine außerordentliche Kündigung wirksam ist und ich die Beiträge zurückgezahlt bekommen muss. Wie kann ich selbst nun vorgehen, um die Beiträge zu erhalten? Wäre ein Mahnverfahren ein sinnvoller Weg?

02.09.2019 | 12:30

Antwort

von


(944)
Golmsdorfer Str. 11
07749 Jena
Tel: 036412692037
Web: http://www.jena-rechtsberatung.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

In der Tat ist es so, dass ein Umzug nicht mehr als Grund für ein Sonderkündigungsrecht herangezogen werden kann.

Da gab es ein Umdenken in der Rechtsprechung.

In Ihrem Fall ist der Umzug als Kündigungsgrund aber noch im Vertrag benannt.

Daher ist der Betreiber auch daran gebunden.

Ihre außerordentliche Kündigung ist daher wirksam, sodass der Vertrag zum 31.07.2019 beendet wurde.

Abbuchungen des Betreibers können Sie daher künftig zurückbuchen lassen.

Beträge, die man nicht mehr zurückbuchen lassen kann, sollten schriftlich zur Rückzahlung angefordert werden und ansonsten anwaltlich und oder gerichtlich geltend gemacht werden.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Steffan Schwerin

ANTWORT VON

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