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Außerordentliche Kündigung von Arbeitnehmern

28.03.2014 21:59 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Unten genanntes Kündigungsschreiben haben wir erfasst und möchten gerne wissen, ob das Schreiben in Ordnung ist oder ob es sich negativ für unseren Arbeitnehmer auswirkt (Sperrung), wenn er dieses bei der Agentur für Arbeit vorlegt. Das möchten wir auf gar keinen Fall, da wir sehr zufrieden waren und unser Arbeitnehmer seine Arbeit zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt hat. Zum Sachverhalt: Wir können definitiv nur nur ein Monatsgehalt zahlen (sprich Monat April). Es müssen noch Lieferantenrechnungen gezahlt werden, da wir nicht möchten, dass wir hier in der Schuld bleiben. Wir versuchen eine Insolvenz zu umgehen, wollen den Betrieb auslaufen lassen. Und wenn wir die Arbeitnehmer (sind nur insgesamt 3) zum 30.04.14 kündigen ist dies zu schaffen. In dieser schwierigen Lagen stehen unsere Arbeitnehmer zu 100% hinter uns. Es geht leider nicht anders. Wenn wir in dem Schreiben noch "aus betrieblichen oder betriebsbedingten Gründen" einfügen sollen, bitten wir um Mitteilung. Oder diesen Passus doch weglassen?

Kündigungsschreiben:
hiermit teilen wir Ihnen mit, dass wir das seit dem 01.01.2013 bestehende Arbeitsverhältnis außerordentlich zum 30.04.2014 kündigen.
Eine Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist ist uns nicht zuzumuten.
Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie nach § 38 SGB III zur rechtzeitigen Meldung bei der Agentur für Arbeit verpflichtet sind. Dies muss mindestens drei Monate vor Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses geschehen. Liegen zwischen der Kenntnis des Beendigungszeitpunkts und der Beendigung des Arbeits- oder Ausbildungsverhältnisses weniger als drei Monate, hat die Meldung innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitraums zu erfolgen. Versäumen Sie diese Frist, müssen Sie nach § 144 Abs. 6 SGB III mit einer einwöchigen Sperrfrist bei dem Bezug von Arbeitslosengeld rechnen.
Zudem weisen wir Sie darauf hin, dass Sie eigene Aktivitäten bei der Suche nach einer anderen Beschäftigung entfalten müssen.

sehr geehrter Fragesteller,

bitte beachten Sie bei meiner Antwort, dass sie nur dien Mindesteinsatz und somit eine niedrige Detailtiefe gewünscht haben.

Die von Ihnen ausgesprochene außerordentliche Kündigung wird regelmäßig zu einer Sperrzeit führen.
Vermeiden können Sie dies nur, wenn sie ordentlich (betriebsbedingt) kündigen und die vertragliche und gesetzliche Kündigungsfrist einhalten.

Ich hoffe, ich könnte Ihnen helfen.

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2014 | 22:01

unsere Frage war eigentlich nur: ob dieses Kündigungsschreiben in Ordnung ist oder sich negativ auswirken kann. Sprich: dass sich z.B. der Arbeitnehmer unrecht verhalten hat und das Arbeitsverhältnis auf Grund dessen gekündigt wurde. Dies ist nicht der Fall. Wir (Arbeitgeber) können nicht weiter zahlen; es ist kein Geld mehr da. Wie schon gesagt, gerne würden wir unsere Arbeitnehmer weiter behalten und dafür auch entlohnen; aber es ist nicht möglich.
Eine ordentlich Kündigung (4 Monate)ist dem Betrieb nicht zuzumuten.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.03.2014 | 22:05

Bei einer ausserordentlichen Kündigung wird immer ein Fehlverhalten des Arbeitnehmers unterstellt. Die finanzielle Situation rechtfertigt diese Kündigung nicht. Daher der Nachteil, wenn die Kündigung akzeptiert wird.
Im Falle einer Lage wird diese mangels Kündigungsgrund keinen Bestand haben.

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