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Außerordentliche Kündigung AN bei Firmenübernahme


24.03.2005 11:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Die Firma eines Arbeitnehmers wird verkauft. Der neue Arbeitgeber beschäftigt sämtliche Arbeitnehmer weiterhin und zu den gleichen Bedingungen. Ist es für den Arbeitnehmer möglich, eine außerordentliche Kündigung auszusprechen allein mit der Begründung, dass es sich um einen neuen Arbeitgeber handelt? Fällt dieser Umstand unter einen unzumutbaren Grund?

Wie sieht es mit der Kündigungsfrist bei einer außerordentlichen Kündigung aus? Zwei Wochen nach Kenntnis ist klar, also zwei Wochen ab Firmenübernahme doch kündigt man z.B. heute und geht morgen nicht mehr arbeiten oder gibt es auch da eine - wenn vielleicht auch kurze - Frist?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

allein der Übergang ohne weitere Voraussetzungen wäre kein Grund für eine fristlose Kündigung. Sofern nicht weitere wichtigere Gründe hinzukommen, würde ich zur fristlosen Kündigung nicht raten, da dieses eben kein wichtiger Grund ist.

Sie könnten allenfalls dem Betriebsübergang widersprechen, und zwar binnen eines Monats nach Kenntis des Betreibsüberganges schriftlich. Dieser Widerspruch hätte dann zur Folge, dass das Arbeitsverhältnis mit dem alten Arbeitgeber fortbesteht (Sie aber dann sicherlich mit dessen Kündigung aus betrieblichen Gründen zu rechenen hätten).



Bei einer außerordentlichen Kündigung gibt es keine Fristen (allerdings müssen Sie in der Tat innerhalb von zwei Wochen nach Kenntnis des Grundes die Kündigung schriftlich erklären).



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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