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Außergerichtlicher Vergleich mit Gläubigern

03.05.2020 19:47 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Außergerichtliche Schuldenbereinigung nachverhandeln

Mit meinen Gläubigern (ca. 60) habe ich hinsichtlich Zahlung einer einmaligen Vergleichszahlung eine außergerichtliche Einigung getroffen.

Nun wurde mir der zugesprochene Betrag, welchen ich von dritter Seite erhalten hätte, versagt. Leider steht mir aus diesem Grund nun nicht der gesamte Vergleichsbetrag für die Gläubiger zur Verfügung.

Kann ich dies den Gläubigern, trotz der bereits stattgefundenen Verhandlungen, mitteilen und um eine niedrigere Vergleichszahlung bitten? Oder müsste ich einen Schuldenbereinigungsplan etc. erstellen? Gibt es hierfür ggf. eine rechtliche Grundlage?
03.05.2020 | 22:05

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Da die Schuldenbereinigung außergerichtlich erfolgt, gibt es keine verfahrensrechtliche Vorgaben für die weiteren Verhandlungen.

2. Insoweit können und sollten Sie mit den Gläubigern im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten weiterverhandeln, jedoch ein Insolvenzverfahren nicht ausschließen.

3. Im Rahmen der außergerichtlichen Verhandlungen ist es aus Gläubigersicht immer problematisch, wenn ein bereits zugesagter Vergleich nachverhandeln werden muss. Insbesondere wenn es um die Höhe des Vergleichsbetrages geht. Aus Sicht des Gläubigers ist es in der Regel einfacher, wenn der Vergleichsbetrag gleich bleibt, jedoch die Zahlungen zeitlich gestreckt werden.

4. Im Ergebnis kann der Vergleich aufgrund der neuen Situation sicherlich neu verhandelt werden. Allerdings sind die Gläubiger nicht verpflichtet dies zu akzeptieren. Insoweit sollten Sie versuchen den Vergleichsbetrag über eine längere Dauer zu zahlen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA

ANTWORT VON

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