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Attest ab ersten Krankheitstag Auflage in Ausbildung - nun unbefristet beschäftigt

| 12.01.2016 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:30

Hallo,

Person A hat 2014 während der Ausbildung eine Attestauflage (nach § 5 Abs. 1 S. 3 EFZG ), also die Pflicht ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorzulegen erhalten. In der Auflage war kein Enddatum angegeben.
Im Jahr 2015 endete die Ausbildung und Person A wurde mit einem neuen Arbeitsvertrag unbefristet übernommen. ( hat sich auf eine freie Stelle beworben).

Person A war nun einen Tag Ende 2015 erkrankt (im unbefristeten Arbeitsverhältnis).

Greift hier noch die Attestauflage aus 2014 oder hätte eine neue ausgesprochen werden müssen, da das Ausbildungsverhätlnis 2015 geendet hat?

12.01.2016 | 12:10

Antwort

von


(761)
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44145 Dortmund
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Sehr geehrter Fragesteller,




Frage 1:
"Greift hier noch die Attestauflage aus 2014 oder hätte eine neue ausgesprochen werden müssen, da das Ausbildungsverhätlnis 2015 geendet hat?"


Die Attestauflage aus dem Praktikumsverhältnis gilt hier nicht ohne weiteres fort, weil dieses beendet und durch ein unbefristetes Arbeitsverhältnis ersetzt wurde.

Um eine generelle Attestauflage betrieblich einzuführen,müssten Sie dieses in den Arbeitsverträgen oder einer Betriebsvereinbarung wirksam vereinbaren.

Ihnen steht es aber auch ohne eine generelle Attestauflage für den ersten Krankheitstag völlig frei, im Einzelfall ein solches Attest anzufordern. Diese Mitteilung sollte dann aber unverzüglich und nachweisbar den erkrankten Arbeitnehmer erreichen, da sich dieser ohne wirksame vertragliche oder betriebliche Regelung zur Attestvorlage bereits am ersten Arbeitstag in der Regel nicht bei einem Arzt einfinden wird.



Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Raphael Fork

Rückfrage vom Fragesteller 12.01.2016 | 12:19

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Nochmal zum Verständnis, da die Auflage ja "nichtig" ist, kann man hier auch keinen Verstoß gegen diese vorwerfen. Richtig?

(Ich hoffe, dass die Nachfrage so in Ordnung ist)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 12.01.2016 | 12:30

Nachfrage 1:
"Nochmal zum Verständnis, da die Auflage ja "nichtig" ist, kann man hier auch keinen Verstoß gegen diese vorwerfen. Richtig?"


Richtig.

Denn diese Auflage war nach Ihrer Schilderung nur für das Praktikumsverhältnis vertraglich vereinbart worden, nicht aber auch arbeitsvertraglich.

Bewertung des Fragestellers 12.01.2016 | 12:37

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