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Asylfolgeantrag und Aufenthaltssituation

| 02.01.2019 19:15 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

Eine Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 Satz 1 Alt. 2 AufenthG (subsidiärer Flüchtlingsschutz) erlischt nicht bei Stellung eines Asylfolgeantrages mit dem Ziel des Flüchtlingsschutzes nach § 3 AsylG.

Hallo,
Ich habe eine Frage bezüglich des Asylfolgeantrags.
Mir wurde vor zwei Jahren der subsidiäre Schutz gewährt, jetzt aufgrund neuer persönlicher Umstände habe ich einen Asyfolgeantrag gestellt damit ich als Flüchtling anerkannt werde. Verliere ich während des Asylverfahrens bzw. nach einer Ablehnung meinen alten Aufenthaltstitel ? Ich befinde mich in einem Studium und bekomme Bafög, wird jetzt alles so bleiben wie es ist oder gibt es irgendwelche negativen Konsequenzen ?
Mfg

02.01.2019 | 21:20

Antwort

von


(969)
Bertha-von-Suttner-Straße 9
37085 Göttingen
Tel: 0551 707280
Web: http://rkm-goettingen.de/gero-geisslreiter-verwaltungsrecht
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihnen geht es mit dem Asylfolgeantrag um die Zuerkennung des Flüchtlingsschutzes nach § 3 des Asylgesetzes (AsylG ). Derzeit erhalten Sie subsidiären Schutz nach § 4 AsylG und sind im Besitz einer humanitären Aufenthaltserlaubnis nach § 25 Abs. 2 Satz 1 Alt. 2 des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG). Das Gesetz sieht nicht vor, dass Ihre Aufenthaltserlaubnis bei einem neuen Asylantrag (Asylfolgeantrag) erlischt (vgl. § 51 Abs. 1 Halbsatz 1 Nr. 8 AufenthG , § 55 Abs. 2 AsylG ).

Ihre Rechtsstellung kann sich nur verbessern. Sie müssen keine negativen Konsequenzen für Ihr bestehendes Aufenthaltsrecht und die damit verbundenen Berechtigungen fürchten.

Sie müssen aber darauf achten, Ihre Aufenthaltserlaubnis rechtzeitig verlängern zu lassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben, und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Gero Geißlreiter
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Bewertung des Fragestellers 02.01.2019 | 21:34

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