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Arztrechnung enthält nicht vereinbarte Positionen


12.11.2017 18:44 |
Preis: 25,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Mehrkosten bei nicht vereinbarter aber notwendiger Erweiterung privatärztlicher Diagnostik.


Ich hatte vor einiger Zeit einen Arzttermin online über Jameda gebucht. Dort habe ich eine Untersuchung auf eine Krankheit angefragt, da diese bei meiner Partnerin festgestellt wurde. Mehr wurde nicht vereinbart, der Wert der Untersuchung inklusive Laboruntersuchung sollte grob 200 Euro nicht übersteigen.

Der Arzt hat allerdings eigenwillig ohne Auftrag deutlich mehr untersucht und entsprechend abgerechnet. Die Rechnung betragt jetzt grob 600 Euro, da auf alle möglichen Krankheiten geprüft wurde. Dies wurde weder vereinbart noch schriftlich beauftragt. Der Artzt beruft sich darauf, dass er eine Leitlinienrechtliche Abklärung auf STI durchführen musste. Des Weiteren beruft er sich darauf, dass eine Einschränkung seiner Tätigkeit nicht vereinbart wurde. Das allerdings nur auf ein Krankheitsbild getestet werden sollte, hat er schriftlich.

Bin ich verpflichtet, den vollen Rechnungsbetrag zu bezahlen, obwohl nur ein kleiner Teil der Leistung angefragt wurde? Falls ja, was ist die Grundlage dafür?
12.11.2017 | 19:33

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei privatärztlichen Verträgen gelten die allgemeinen Grundsätze des Vertragsrechts. Sie müssen nur die Leistung bezahlen, die durch übereinstimmende Erklärungen vereinbart wurde.
Darüberhinaus hätte der Arzt, wenn die Sache teurer als veranschlagt wird, Sie darauf hinweisen und Ihre Zustimmung einholen müssen.
Leitlinien zur weiteren Abklärung bei STI mögen für den Arzt verbindlich dsein, wenn er die Untersuchung lege artis durchführen will. Daraus kann er aber keine weitergehenden Ansprüche gegen Sie herleiten, da sich deswegen der Vertragsinhalt nicht "automatisch" zu Ihren Lasten ändert. Er muss Sie in diesem Fall vielmehr darauf hinweisen und Ihr Einverständnis einholen.

Ein Anspruch besteht auf Grund der mitgeteilten Umstände zum Sachverhalt daher mE nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael kinder
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Michael Kinder

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