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Arztrechnung


27.09.2005 14:08 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht



Guten Tag,

ein Augenarzt hat mir eine Privatrechnung geschickt, auf der einige Positionen sind, die gar nicht durchgeführt wurden. Ich habe dann die Rechnung teil-bezahlt (einbehalten habe ich ca. 50 €) und dem Arzt diesen Sachverhalt mehrfach schriftlich erläutert. Der Arzt hat mir mehrfach Mahnungen geschickt und mittlerweile droht er mit gerichtlichen Schritten.

Nun ist der Streitwert ja nicht so hoch, aber dennoch ärgert mich die Selbstbedienungsmentalität der Ärzte, die dann noch bewirkt, dass der Patient sich schuldig fühlen muss.

Was können Sie mir empfehlen, zu tun?

Viele Grüße

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Guten Tag,

Ihre Frage läßt sich im Prinzip einfach beantworten: Der Arzt darf natürlich nur das in Rechnung stellen, was von Ihnen bestellt und von ihm geleistet worden ist. Alles andere müssen Sie auch nicht bezahlen.

Problematisch wird allerdings die Beweislast sein. Der Arzt muss belegen, dass seine Rechnung richtig ist. Hier stehen ihm allerdings möglicherweise Arzthelferinnen als Zeugen zur Verfügung. Aus wirtschaftlichen Gründen würde ich Ihnen deshalb vorschlagen, noch einmal mit dem Arzt direkt zu sprechen und die Kürzungen im einzelnen durchzugehen. Es müsste doch möglich sein, dort einen tragbaren Kompromiss für beide Seiten zu finden.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiter geholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Str. 19
26603 Aurich

Tel. 04941-605347
Fax 04941- 605348
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 27.09.2005 | 15:34

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ihr Tipp ist natürlich vernünftig, aber leider scheint der Arzt ein sturer Kopf zu sein.

Daher würde ich gerne wissen: Was würde im schlimmsten Falle passieren, wenn ich den Restbetrag nicht bezahle und mit welchen Kosten könnte das ca. verbunden sein?

Vorab schonmal vielen Dank und viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.09.2005 | 15:48

Guten Tag,

Sie müssen für den Fall, daß der sture Kopf Sie verklagt, mit einem Gebührenrisiko allein für den Anwalt der Gegenseite und den Gerichtskosten mit Kostenerstattungsansprüchen in Höhe von rund 150,- € rechne. Hinzu kämen dann noch Ihre eigenen Kosten, so daß ein Verfahren zwar auf prinzipiellen Gründen geführt werden könnte, wirtschaftlich aber eigentlich angesichts des Risikos sinnlos ist.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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