Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
479.578
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arztrechnung


21.12.2007 20:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend

Ich habe zu folgendem Sachverhalt fragen.

Sachverhalt:
Meine Frau ist im August 2004 zur Entbindung im Krankenhaus gewesen. Sie hat dort Wahlleistungen,Chefarztbehandlung und Zweibettzimmer, in Anspruch genommen.
In den darauffolgenden Monaten wurden dann verschiedene Krankenhaus- und Arztrechnungen beglichen.
Eine Rechnung dadiert vom 13.10.2004.

Am 29.11. und am 8.12.2007 kam über diese Rechnung eine Mahnung,die ich ígnorierte, in der Meinung die Rechnungen wären alle Bezahlt.
Nach Recherchen bei Bank und Versicherung stellte sich heraus das dies nicht so ist.
Aufgrund dieser nicht bezahlten Rechnung ist am 14.12.2007 ein Mahnbescheid ergangen.

Frage:
1.Ist diese Rechnung nicht schon verjährt.
2 Wenn nicht und ich diese Rechnung bezahlen muss, kann dann für die vergangene Zeit, ca. 3 Jahre, Zinsen verlangt werden?
3 Wenn ich den Anspruch nur in Teilen widerspreche(Betrag der Zinsen)und den Rest bezahle, ist das dann ein "Schuldeingeständnis" o.ä.?
4. Wie geht es dann weiter, wenn die Zinsen nicht bezahlt werden?

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank für die Antwort
21.12.2007 | 21:15

Antwort

von


324 Bewertungen
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
Diese Anwältin zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Ratsuchender,
Ihre Anfrage beantworte ich unter Beachtung Ihrer Angaben wie folgt.

zu 1. : Grundsätzlich verjährt die Arztrechnung gem. § 195 BGB in drei Jahren.
Die Rechnung ist am 13.10.2004 fällig gestellt worden. Fristablauf war somit am 13.10.2007.
Insofern kamen bereits die Mahnungen, die im November und Dezember 2007 geschickt wurden, nach Ablauf der Verjährungsfrist.

Die Rechnung muß nicht mehr bezahlt werden.

Zu Ihren weiteren Fragen:
Grundsätzlich konnten bis Fristablauf jedoch auch die Zinsen eingefordert werden, da Sie mit der Zahlung in Verzug waren.


Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort geholfen zu haben.
Bei Rückfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion auf dieser Seite.

Ich wünsche Ihnen erholsame Festtage.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

Bitte beachten Sie, dass durch Weglassen oder Hinzufügen von Informationen im Sachverhalt sich eine völlig andere rechtliche Situation darstellen kann.
Diese Plattform soll der ersten rechtlichen Orientierung dienen, kann jedoch eine umfassende anwaltliche Beratung nicht ersetzen.

Sollten Sie weitergehende anwaltliche Beratung wünschen, so können Sie mich gerne unter der angegebenen e-mail Adresse kontaktieren.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Nachfrage vom Fragesteller 21.12.2007 | 21:52


Was ist wenn die Rechnung nach dem 13.10.2004 angemahnt worden ist. Verlängert das die Verjährung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.10.2008 | 18:53

Systemfehler beim Relaunch. Nachfrage wurde schon beantwortet.

Ergänzung vom Anwalt 21.12.2007 | 23:03

Sehr geehrter Ratsuchender,
leider muss ich meine Antwort auf Ihre Frage in der oben gegebenen Form revidieren.

zu 1.:
Grundsätzlich gilt die Verjährungsfrist nach § 195 I BGB.

Die Rechnung ist am 13.10 2004 gestellt worden und normalerweise wäre Fristablauf nach drei Jahren gewesen.

Da Sie jedoch erst durch die Mahnungen im November bzw. Dezember diesen Jahres von der Rechnung erfahren haben, beginnt die Verjährungsfrist gem. § 199 I 2 BGB erst mit Ende des Jahres 2007.
Fristende ist somit erst Ende 2010.

zu 2:
Grundsätzlich können auch Zinsen verlangt werden, da Sie mit der Zahlung in Verzug sind.

zu 3:
Zahlen Sie nur auf die originäre Arztrechnung, so erkennen Sie den Anspruch an. Dies ändert nichts daran, dass auch der Zinsanspruch entstanden ist.

zu 4.:
Auch die Zinsen können durch den Rechnungsteller eingefordert werden, notfalls auch gerichtlich.


Ich kann Ihnen nur raten, den kompletten Forderungsbetrag zu zahlen, da die Forderung ansonsten vermutlich eingeklagt werden wird.

Bitte entschuldigen Sie meine übereilt abgeschickte erste Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

ANTWORT VON

324 Bewertungen

HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Familienrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Vertragsrecht, Reiserecht, Verkehrsrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59978 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle, ausführliche und ich hoffe auch kompetente Antworten. So richtig weiß man das ja erst später, wenn es zum Streitfall kommt. Jedenfalls weiß ich jetzt viel mehr wie ich weiter vorgehen sollte im Streitfall mit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort ist klar verständlich, ausführlich und zeugt von fachlicher Kompetenz. Besser geht's nicht. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Super sehr schnelle Antwort.preislich günstig. ...
FRAGESTELLER