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Arglistige Täuschung Hauskauf?


| 03.12.2013 22:58 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Robert Weber



Guten Tag,

wir haben im April diesen Jahres ein Haus gekauft und stellen nun in der kalten Jahreszeit fest, dass trotz voll aufgeregelter und heißer Heizkörper bei einer Außentemperatur von etwa 0 Grad das Haus nicht auf 22 Grad erwårmt werden kann. Es ist ein deutlicher Luftzug zu spüren, welcher zum einen durch teils undichte Fenster strömt und zum anderen durch die Drempelwände im OG, welche eiskalt sind.
Wir haben mit zusåtzlich zur Heizung befeuerten Kamin eine ausreichende Innentemperatur erreichen können, jedoch beträgt die gemessene Temperatur vor den kalten Drempelwånden gerade einmal 15 Grad.
Die Verkäufer haben das Haus 20 Jahre bewohnt und håtten diesen Mangel sicherlich veststellen müssen.
Leider haben sie uns auf diesen Mangel jedoch nicht hingewiesen und auch im Kaufvertrag unterzeichnet, dass ihnen keine versteckten Mängel bekannt sind.
Wir haben die Verkåufer diesbezüglich angeschrieben und zur Rede gestellt.
Diese behauptet, das Haus mit bestem Gewissen verkauft und nie Zugluft verspürt zu haben.
Weiterhin hätten sie es immer warm gehabt.
Haben wir in diesem Fall eine rechtliche Chance, die Verkäufer diesbezüglich zu belangen?

Vielen Dank vorab.

Mfg



Einsatz editiert am 03.12.2013 23:03:58

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und unter Beachtung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Sie haben in der Tat, Schadensersatz oder Ausbesserung des Mangels zu verlangen. Dafür müssen Sie nachweisen, dass die Verkäufer von dem Mangel wußten oder hätten wissen müssen. Daher empfehle ich, den Mangel so genau wie möglich zu dokumentieren. Auch eine Bestätigung durch einen Bausachverständigen wäre sehr hilfreich.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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