Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Arglistige Täuschung ( Arbeitsrecht, Strafrecht )

17.09.2017 12:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

Unternehmen A stellt diverse Mitarbeiter, staatlich gefördert, mit 2 jähriger Befristung, ein. Nach geraumer Zeit erkrankt einer der Mitarbeiter. Dieses wiederholt sich. Es stellt sich heraus, dass dieser Mitarbeiter u.a. an ADS, bzw. an einem Aneurysma leidet. Letzteres verursacht beim Mitarbeiter häufig Depressionen, was häufige Krankmeldungen zur Folge hat.

Seit nun mehr über 3 Monaten ist der Mitarbeiter dauerhaft erkrankt. Es stellte sich heraus, dass dieser Mitarbeiter nicht mehr der Arbeit gewachsen ist und seit geraumer Zeit bemüht ist, eine neue Stelle zu finden. Dieses wurde einem Mitarbeiter aus unserem Hause via WhatsApp mitgeteilt, auch dass das das Jobcenter diesem Mitarbeiter mitgeteilt hat, er solle sich doch weiterhin krankschreiben lassen, bis er eine neue Stelle gefunden hat. Schliesslich würde er ja die Lohnfortzahlung über die Krankenkasse erhalten, was ja "niemanden" schaden würde. Darüber hinaus teilte dieser Mitarbeiter auch per Whatsapp mit, dass der behandelnde Arzt dieses wohl nicht mehr länger mitmachen wollte.

Die Problematik ist, dass das Jobcenter bei einer Kündigung die Förderung zurück haben möchte.

Zum einen stellt sich hier die Frage, ob der Mitarbeiter nicht schon vor Vertragsschluss über seine Erkrankungen hätte informieren müssen, da dieses den Arbeitsbereich u.a. betrifft, darüber hinaus, es sehr extremen Fehlzeiten kam. Des Weiteren stellt sich die Frage, ob dieses nicht u.a. eine Erschleichung von Arbeitsentgelt, bzw. sozialversicherungstechnischen Mitteln darstellt.

Vielen Dank für die Beantwortung.

Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung

BL

17.09.2017 | 14:36

Antwort

von


(1164)
Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen


Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Eine generelle Informationspflicht besteht nach diesseitiger Auffassung nicht.

Wenn der Arbeitnehmer auf zulässige Fragen dahingehend, ob eine akute oder chronische Gesundheitsbeeinträchtigung vorliegt,

die zu einer dauerhaften Einschränkung der Tätigkeit führen,
die zu einer Arbeitsunfähigkeit bei oder nach Arbeitsantritt führt oder
die ansteckend ist und zu einer Gesundheitsgefährdung anderer Personen führen kann,

nicht wahrheitsgemäß antwortet, kann der Arbeitnehmer wegen arglistiger Täuschung gekündigt werden. Bei Krankheiten der vorgenannten Art ist der Arbeitnehmer auch von sich aus zur Offenbarung verpflichtet.

Die Beweislast liegt insoweit beim Arbeitgeber.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen.
Einer positiven Bewertung sehe ich entgehen. Gerne höre ich von Ihnen.


Mit freundlichen Grüßen
Karlheinz Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -









Rechtsanwalt Karlheinz Roth

ANTWORT VON

(1164)

Hauptstraße 16 a
25488 Holm
Tel: 04103/9236623
Web: http://www.kanzlei-roth.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Vertragsrecht, Erbrecht, Miet und Pachtrecht, Internet und Computerrecht, Arbeitsrecht, Zivilrecht, Immobiliensteuern, Strafrecht, Baurecht, Gesellschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Familienrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,7 von 5 Sternen
(basierend auf 90193 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Die Beantwortung meiner Fragen läßt keine Lücken offen. Ich bin in meinem Vorgehen durch Herrn Dr. Hoffmeyer total gestärkt und kann wieder besser schlafen. Mit einem Anwalt wie Herrn Dr. Hoffmeyer verliert ein Rechtsstreit ... ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Tolle und sehr schnelle Reaktion. Danke!!!!! ...
FRAGESTELLER