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Arglistige Täuschung?


| 04.11.2014 08:04 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht



ich habe vor 6 Jahren eine private Zusatzkrankenversicherung für stationäre Aufenthalte abgeschlossen (Chefaerzt, Einzelzimmer).
Dabei mussten auch die dioptrienzahlen angegeben werden. Aufgrund von mir angegebener starker kurzichtigkeit hatte ich eine wartezeit von 2 Jahren.diese ist nun auch seit 4 Jahren um. erst dann wurden mir stationäre Aufenthalte wegen der augen bezahlt.
nun bin ich aber draufgekommen, dass ich damals versehentlcih zwei dioptrienen weniger angegeben habe als ich tatsächlich hatte da ich zu dem zeitpunkt nicht die ganz exakte dioptrinezahl hatte.
ich wußte nur dass es recht viele sind, das hat wohl auch die versicherung so gesehen und mir deswegen die wartezeit verordnet.
kann ich nun in dem falle dass ich stationär wegen augenproblemen aufenommen werde wegen arglist verklagt werden?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Verklagt in diesem Sinne werden Sie sicherlich nicht. Sollten Sie aber irgendwann Leistungen in Anspruch nehmen wollen, könnte Ihre Zusatzkrankenversicherung dies tatsächlich zum Anlass nehmen, die Zahlung zu verweigern. Allerdings ist dies nur innerhalb von Höchstfristen möglich, welche hier bereits abgelaufen sind, so dass der Versicherer seine Rechte, sofern diese überhaupt bestanden hätten, nicht mehr geltend machen könnte.

Etwas andere würde nur dann gelten, wenn sich Ihr Versicherer darauf beriefe, dass Sie die Anzeigepflicht vorsätzlich oder arglistig verletzt hätten. In diesen Fällen gilt nämlich die zehnjährige Ausschlussfrist.

Ihren Angaben vermag ich allerdings weder Vorsatz noch Arglist zu entnehmen, da die Falschangabe versehentlich erfolgte. Dies könnte abschließend allerdings nur nach Kenntnis der gesamten Umstände des Vertragsschlusses abschließend beurteilt werden. Gerne können Sie mich hierzu kontaktieren. Da Ihr Versicherer die Beweislast für Vorsatz und Arglist trägt, erscheint es allerdings nicht wahrscheinlich, dass dieser sich auf die zehnjährige berufen und den Vertrag anfechten bzw. den Rücktritt erklären kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 04.11.2014 | 09:23

vielen dank wie lange beträgt die höchstfrist leistungen zu verweigrn?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.11.2014 | 09:44

Sehr geehrte Fragestellerin,

die im Gesetz genannten Höchstfristen betragen drei, fünf und zehn Jahre. Da die ersten beiden Fristen bereits abgelaufen sind, spielt nur noch die zehnjährige Frist bei Vorsatz und Arglist eine Rolle.

Die verschiedenen Fristen können Sie in §§ 21 Abs. 3, 194 Abs. 1 VVG nachlesen.


Mit freundlichen Grüßen,


A. Meyer

Bewertung des Fragestellers 09.11.2014 | 12:07


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FRAGESTELLER 09.11.2014 4/5.0
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