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Areitsrecht - Arbeitsvertrag

| 25.03.2020 09:27 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


13:40

Zusammenfassung:

Im TVl sind Ausschlussfristen geregelt.

Sehr geehrte Damen und Herren, bei meinem Einstellungsgespräch wurde mir mitgeteilt, dass ich analog zum derzeitigen TVL-Brandenburg bezahlt werde. (Das wäre E13-Erfahrungsstufe 6).
In meinem Arbeitvertrag steht, "Sie werden analog zum TV-L nach E13 - 6 entlohnt. (Da das Unternehmen privtw. ist, ist es nicht im TV-L)
Bei meiner 1. Abrechnung im September2019 musste ich leider feststellen, dass ich zwar E13 erhielt, aber nur Stufe5, also 500€ weniger.
Ich schrieb an die Personalsstell, ob dies ein Versehen sein. Sie antworteten mit Nein, es gäbe im Unternnehmen noch nicht die Stufe 6, da nach TV-L von 2017 bezahlt werde! Dies entspricht auch der Abrechnung TV-L 2017!!!

Wie lange habe ich Zeit den Fehlbetrag einzuklagen? Muss ich da vor das Arbeitsgericht?
Wie stehen meine Chancen den Anspruch einzuklagen?
Danke+Gruß
Bixi

25.03.2020 | 10:04

Antwort

von


(120)
Storkower Straße 158
10407 Berlin
Tel: 03023916152
Web: http://www.12anwalt.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen einer Erstberatung verbindlich wie folgt beantworten möchte

Im TvL-Brandenburg ist eine Ausschlussfrist geregelt.

Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen nach § 37 TV-L, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit von den Beschäftigten schriftlich geltend gemacht werden. Für denselben Sachverhalt reicht die einmalige Geltendmachung des Anspruchs auch für später fällige Leistungen aus. Die schriftliche Geltendmachung der Anspruchs setzt voraus, dass die Forderung annähernd der Höhe nach bezeichnet wird. Eine rechtliche Begründung ist dagegen nicht notwendig. Die Beweislast für die rechtzeitige Geltendmachung trifft immer den Inhaber des Anspruchs.

Wenn der Arbeitgeber den Anspruch ablehnt muss dieser vor dem Arbeitsgericht eingeklagt werden. Chancen sind hier gegegeben, da durch Auslegung des Arbeitsvertrags sich argumentieren lässt, dass Sie nach dem aktuellen TVL entlohnt werden müssten.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer kostenlosen Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann auch unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc.

Meine Emailadresse finden Sie, wenn Sie auf mein Profilfoto klicken.

Bitte beachten Sie, dass die Ergänzung oder Änderung des Sachverhalts zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen


Jan Bergmann
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 26.03.2020 | 13:38

Danke für ihren Rat. Meine letzte Frage wäre, ob ich nicht auch per Mahnbescheid die Summe einfordern könnte.
Danke.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.03.2020 | 13:40

Ja das ist möglich. Wenn kein Einspruch erhoben wird können Sie sodann einen Vollstreckungsbescheid beantragen und sofern kein Einspruch erhoben wird den Gerichtsvollzieher beauftragen.

Jan Bergmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.03.2020 | 09:41

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 28.03.2020
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Danke, war wie erwartet. Schnell und gut


ANTWORT VON

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