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Arcor Kündigung wegen Nichterfüllung des Vertrags

15.11.2007 09:06 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Folgende Situation:

Wir haben am 5.9.2007 einen Vertrag mit Arcor für eine Telefon- und DSL-Flatrate abgeschlossen, daraufhin kamen mittlerweile 3 Briefe mit Anschlussterminen zu denen auch immer jmd. aus der Familie daheim war (zur Info: großes Mietshaus in der Innenstadt von Braunschweig) - wer nie zum vereinbraten Termin anwesend war war Arcor. Nach unzähligen Telefonaten mit deren teurer Hotline (49ct/min) zwischen den Terminen und jeweiliger Beschwerde das nichts angeschlossen wurde, immer nur Ausreden: "Telekomproblem, Techniker hat das Haus nicht gefunden usw." Also haben wir uns entschlossen einen Vertrag mit 1&1 zu machen und den mit Arcor per Fax (mit Bestätigung ;-)) zu kündigen. Und siehe da das erstemal reagiert Arcor prompt mit einem Brief in dem steht, da wir von unserem ausserordentlichen Kündigungsrecht Gebrauch machen wollen, müssen wir eine Kündigungsbearbeitungsgebühr von 99,00 € bezahlen ansonsten sind wir Vertragsgebunden bis zum 5.9.2009

Das kann doch nicht sein, die haben ja noch nicht mal irgendeine Leistung erbracht!!!!

Ich benötige dringend eine Antwort, wie ich in dieser Situation am besten vorgehe, da morgen das 14tägige Rücktrittsrecht bei 1&1 abläuft, und ich nicht noch einen 2. Telefonanbieter haben möchte der ähnliche Briefe schickt ;-)

Vielen Dank!
CW

Sehr geehrte Ratsuchende,


da Sie hier schon berechtigterweise von Ihrem Kündigungsrecht Gebrauch gemacht haben, wäre ein Rücktritt nicht mehr notwendig - gleichwohl können Sie diesen aber noch zusätzlich erklären und sollten dieses auch machen.


Die "Kündigungsbearbeitungsgebühr" brauchen und sollten Sie nicht zahlen, da damit das gesetzliche Kündigungsrecht aus wichtigem Grund, der ja hier besteht, ausgehebelt werden würde.

Daher sollten Sie die Forderung zurückweisen und eindeutig erklären, dass Sie diese "Gebühr" nicht zahlen werden, so dass dann auch die Einschaltung eines Inkassobüros nicht notwendig wäre.

Sollte trotzdem nochmals an Sie herangetreten werden, sollten Sie dann einen Rechtsanwalt einschalten.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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