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Architektenhonorar mit Leistung aus dem Jahr der Voranfrage?

11.11.2012 12:26 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Vor etwa 5 Jahren hatte ich über ein Architekturbüro zwecks Erstellung einer Garage eine Bauvoranfrage bei der Stadtverwaltung gestellt. Hierzu wurde vom Architekten ein Plan sowie Vermessungsdaten erstellt und an die Behörde eingereicht. Dieser Bauvoranfrage wurde damals von der Verwaltung abgelehnt. Allerdings stellte die Verwaltung eine Genehmigung in Aussicht, sofern verschiedener Maße geändert werden. Kurz danach stellte das Architekturbüro eine Schlussrechnung über etwa 500€ und von mir ausgeglichen.
Jetzt, also 5 Jahre später wurde das betreffende Bauvorhaben unter Berücksichtigung der behördlichen Auflagen vom gleichen Architekten umgesetzt. Eingereicht wurde ein neuer Lageplan unter Berücksichtigung der geforderten Maße etc. In dem neuen Plan wurde auch die Lage der Baumaßnahme min. verändert.Das Bauvorhaben wurde von der Behörde genehmigt und anschließend umgesetzt. Nach Beendigung der Baumaßnahme erhielt ich vom Architekt eine Schlussrechnung auf Stundenbasis. Diese Rechnung enthält neben Aufwendungen für Planung und Erstellung des Baugesuchs u.a eine Position mit Hinweis auf das Jahr der Erstanfrage, also Jahr 2007 und Vermerk: 1.Entwurf,Aufmaß etc. Diese Position (ca. 1000€) erscheint mir allerdings als nicht gerechtfertigt. Auf Nachfrage, dass es sich bei dieser Position doch vermutlich um einen Fehler handelt, heißt es lapidar, dass die aktuell abgerechnete Leistung für die neue Lösung sei.
Frage: Ist die in der aktuellen Rechnung aufgeführte Leistung aus dem Jahr der Voranfrage gerechtfertigt? Nach meinem Verständnis ist es doch die Bauvoranfrage mit Erstellung der Schlussrechnung abgeschlossen, zumal Leistungen aus 2007 meines Erachtens verjährt sind?

11.11.2012 | 13:08

Antwort

von


(2272)
Damm 2
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Sehr geehrter Ratsuchender,


Mit Ihrer Einschätzung liegen Sie richtig und sollten die teilweise unberechtigte Forderung des Architekten nicht ausgleichen.


Durch die damalige Schlussrechnung UND der widerspruchslosen Ausgleichung dieser Rechnung ist ein Umstand aufgetreten, die der Architekt zu beachten hat, so dass er diese Beträge jetzt nicht nochmals geltend machen kann.



Zudem greift, sofern nicht gesondert etwas anderes vereinbart worden sein sollte, die dreijährige Verjährungsfrist ein, so dass zwar nicht die Leistungen, wohl aber der Honoraranspruch aus 2007 verjährt ist.

Diese Verjährung kann der Architekt nicht erfolgreich durch Stellung einer Neurechnung umgehen, WENN Sie die Verjährungseinrede erheben.


Das sollten Sie aber unbedingt machen und dann nur den unstreitigen Teil zahlen, verbunden mit der Aufforderung, dann eine richtige, angepasste Rechnung zu erstellen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
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