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Architekten


08.03.2006 22:18 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht



Wir haben im letzten Jahr ein Einfamilienhaus unter Bauleitung eines Architekten gebaut. Es wurde ein Architektenvertrag unterzeichnet, Honornierung nach § 10 HOAI, Honorazone III, Honorarsatz von 25 v.H. über Mindestsatz, Nebenkosten gem. § 7 HOAI auf Nachweis (keine Pauschale). Das Architektenhonorar wurde bereits gezahlt, über die Nebenkosten streiten wir uns noch.

Der Architekt fertigte für Ausschreibungen und Sonstiges über 4.000 DIN A4 Kopien an. Er berechnete uns für jede Kopie 0,25 € plus MwSt. Dies empfinden wir als sehr teuer. Insbesondere wenn eine Kopie im Copyshop nur 0,05 € kostet. Und auch beim Leasing von Kopiergeräten kostet eine Kopie soweit mir bekannt ist nicht mehr. Wieviel kann der Architekt pro Kopie in Rechnung stellen? Sind Nebenkosten nicht dazu gedacht, seine tatsächlichen Aufwendungen zu decken? Mit einem Honorar von 25 % über Mindessatz kann er doch sicherlich nicht auch noch seinen Personalaufwand beim Kopieren dazurechnen?

Gemäß § 7 kann der Architekt auch Fahrkosten für Reisen, die über den Umkreis von mehr als 15 Kilometer vom Geschäftssitz des Auftragnehmers hinausgehen, in Höhe der steuerlich zulässigen Pauschalsätze, sofern nicht höhere Aufwendungen nachgewiesen werden, berechnen. Kann er in diesem Fall alle gefahrenen Kilometer in Rechnung stellen oder nur die, die über Kilometer 15 hinausgehen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Im Falle der Kopien muss ich Ihnen mitteilen, dass es bezüglich der Höhe des Preises einer gefertigten Kopie keinen verbindlichen Wert gibt. Es ist nur geregelt, dass nur die tatsächlich entstandenen Kosten in Ansatz gebracht werden dürfen.

In diesem Fall können Sie den Architekten auffordern, Ihnen die Höhe der Kopierkosten, die entstanden sind darzulegen. Sie können sich auch an die Bundesarchitektenkammer wenden und sich dort über den normalen Preis einer Kopie informieren.

Im Falle der Fahrtkosten sind sämtliche Fahrkilometer erstattungsfähig, einschließlich die der 15 km.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtlichen Orientierung geben konnte.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin
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