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Arbeitszimmer


25.06.2007 22:44 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Kugler



Hallo, folgender Sachverhalt:

Ich bin selbständiger Gewerbetreibender einer kleinen Recyclingfirma.
Da ich in 2006 Vater geworden bin, musste mein ehemaliges Büro leider wegen des Kinderzimmers weichen.
Ich habe ein eigenes Haus (Bj. 1955) und habe nun das Dachgeschoss zum Büro ausgebaut, da im Haus kein anderer Raum oder Bereich für den Schreibkram der Firma zur Verfügung steht.
Folgende Kosten sind dabei angefallen:
neue Treppe
Laminatfußboden
Rauhfasertapete
diverse Baumarktrechnungen (Steckdosen, Lichtschalter, Leisten etc.)
Es mussten ebenfalls zwei Fenster eingesetzt werden; dies wurde mit einer Neueindeckung unseres Daches verbunden.
Nun meine Frage: Welche von diesen Kosten kann ich wie in meiner Steuererklärung geltend machen? Muss ich beispielsweise die Treppe oder den Fußboden abschreiben oder kann ich sie direkt als Betriebsausgaben abziehen (Kosten der Treppe über 2.000 Euro, Fußboden 300 Euro).
Unser Haus hat 130.000 DM gekostet und ohne Dachgeschoss 80 qm + Keller ca. 15 qm + neues Dachgeschoss ca. 20qm (mit erheblichen Schrägen). Wie berechne ich nun die Abschreibung für das Arbeitszimmer?

Vielen Dank im Voraus für die Antworten!

MfG

Manuel
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zunächst möchte ich mich für Ihre gestellte Frage bedanken und diese in Anbetracht Ihres geschilderten Sachverhalts und Ihres Einsatzes kurz wie folgt beantworten.

Es dürften hier Herstellungskosten vorliegen, da das Dachgeschoss (Dachboden/Speicher) zu einem Büroraum ausgebaut wurde (Erweiterung des Gebäudes/Vermehrung des Substanz).

Ist ein Bauantrag gestellt und führt der Ausbau zu einem gesonderten Wirtschaftsgut (Betriebsvermögen), beträgt der Abschreibungssatz 3 % p. a. I

m anderen Fall bemisst sich die Abschreibung in Höhe von 2 % p. a. nach der bisherigen Bemessungsgrundlage zuzüglich der nachträglichen Herstellungskosten.

Betragen die Aufwendungen nicht mehr als 4.000,00 € (Rechnungsbetrag ohne Umsatzsteuer), ist auf Antrag beim Finanzamt dieser Aufwand als Erhaltungsaufwand zu behandeln und somit sofort abzugsfähig.

Für eine Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler
Rechtsanwalt

Zum Abschluss möchte ich Sie noch auf Folgendes ausdrücklich hinweisen:

Diese Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich diese Auskunft lediglich auf die Informationen, die mir Rahmen der Sachverhaltsschilderung zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine umfassende verbindliche Beratung unerlässlich. Deshalb weise ich Sie ausdrücklich daraufhin, dass diese Leistung nicht im Rahmen der Online-Beratung erbracht werden kann.

Bitte beachten Sie auch bei der Beantwortung Ihrer Nachfrage. Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Darüber hinaus ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Schon daraus ist erstichtlich, dass diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen kann. Ich bitte Sie dies stets zu beachten!
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