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Arbeitszeugnisauswertung


| 26.09.2007 13:48 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrter Rechtsanwalt/in,bitte prüfen Sie mein Zeugnis auf versteckte negative Formulierungen und benoten es .Falls nötig welcher Punkt sollte geändert werden?

Frau xx ist seit dem xxx1998 im Sanitätshaus x als Krankenschwester angestellt.
Zu Ihren Tätigkeiten gehörte die selbständige Aufgabenerfüllung im Rahmen der Dienstleistungen des Sanitätshauses,insbesondere der Aufbau und die stetige,qualitätsorientierte Versorgung der Patienten mit Produkten der Kleinorthopädie.Sie erwarb sich kontinuirlich Kenntnisse in der Versorgung mit Kompressionswaren bei venösen sowie lymphatischen Erkrankungen,der Brustprothetik,Inkontinenzartikeln,Bandagen,Gesundheitsschuhen,diversen Artikeln der Alltagsbewältigung bei körperlichen Einschränkungen,der Versorgung bei Fußproblemen u.a.
Im Besonderen bestand der Arbeitsschwerpunkt darin,die zugewiesenen Arbeitsinhalte für die Beratung und Verkauf voll auszufüllen und zu gestalten,die notwendigen Informations-und Kommunikationsbeziehungen zu nutzen,um durch Organisationsregelungen und betriebliche Abläufe den wirtschaftlichen Erfolg zu sichern sowie durch eine zielgerichtete Beratungs-und Handelstätigkeit die Leistungsfähigkeit des Sanitätshauses x ständig zu fördern und weiter zu entwickeln.Diese Zielstellung des Hauses für eine effektive Beratungs-Handels-und Servicetätigkeit setzte Frau x erfolgreich um.Mit den Arbeitsmitteln des Unternehmens ging Frau x sehr sorgsam ,verantwortungsbewusst und ökonomisch um.
Ihre Beratungstätigkeit und Kundenbindung unterstützte in hohem Maße eine dem Marktgebiet angepasste effektive Kundenbetreuung und Kundenneugewinnung.
Weiterhin ermittelte Frau x Ein-und Verkaufsstrategien für die Sortimente und Warenangebote trendgerecht.Aus diesen Ergebnissen resultierten verkaufsfördernde Aktionen,die mit Unterstützung der Lieferanten und der Nutzung geeigneter Medien im Marktgebiet umgesetzt werden konnten.
Wir haben Frau x als eine kreative,hilfsbereite Mitarbeiterin kennengelernt,die über ein sehr umwissendes Fachwissen verfügt,welches sie wirkungsvoll im Rahmen ihrer Arbeit im Sanitätshaus x eingebracht hat.
Mit Eintritt in unser Unternehmen sicherte Frau x eine fachgerechte,erfolgreíche Kundenbetreuung und hat damit eine effektive betriebswirtschaftliche Weiterentwicklung des Sanitätshauses x mitgestaltet.
Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie zu unserer vollsten Zufriedenheit,sie arbeitete stets zuverlässig und gewissenhaft.Frau x arbeitete auch erfolgreich im Team und übernahm dabei eine motivierende Rolle gegenüber den Mitarbeiterinnen im Hause.
Sie überblickt schwierige Zusammenhänge,erkennt das Wesentliche und ist in der Lage,schnell Lösungen aufzuzeigen.Die sich ständig ändernden gesetzlichen Rahmenbedingungen des Gesundheitswesens kann Frau x schnell erfassen und gezielt im Kundengespräch vermitteln.
Frau x ergriff von sich aus in der Arbeitsrealisierung die Initiative und setzte sich mit großer Einsatzbereitschaft für die weitere Entwicklung des Unternehmens ein.Auch starkem Arbeitsanfall war sie jederzeit gewachsen.
Das Verhalten gegenüber Kunden,Mitarbeitern und Kollegen waren immer vorbildlich und einwandfrei.
Frau x verläßt unser Unternehmen aus Gründen der erforderlichen Strukturänderung,die der gravierenden Marktveränderung im Gesundheitsbereich geschultet ist.
Wir wünschen Frau x persönlich und beruflich alles Gute.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


im Rahmen Ihrer Anfrage und ohne die weiteren tatsächlichen Hintergründe zu kennen, ergibt sich folgende erste rechtliche Einschätzung des Zeugnisses:

In Schulnoten ausgedrückt, bewegt sich die Bewertung als solche im Bereich zwischen 2 und +2.

Hierfür spricht schon das Kernstück des Zeugnisses „Die ihr übertragenen Aufgaben erledigte sie zu unserer vollsten Zufriedenheit“, diese zusammenfassende Leistungsbeurteilung kann nur durch die Verwendung der Formulierung „stets zu unserer vollsten Zufriedenheit“ übertroffen werden.

Aber auch die einzelnen Bewertungen von Arbeitsmotivation, Arbeitsbefähigung, Fachwissen, Weiterbildungsbereitschaft, Arbeitsweise und Arbeitserfolg bewegen sich in einem Bereich zwischen gut und sehr gut, und sind auch sehr aussagekräftig und in sich stimmig. Wichtig ist auch, dass ein besonderer Arbeitserfolg, der über die Erfüllung der Aufgaben hinaus geht, hier recht anschaulich beschrieben und gewürdigt wird.

Allerdings ist der Aufbau nicht ideal, weil hier zum Teil die Aufgabenbeschreibung und die Leistungs- und Verhaltensbewertung miteinander vermischt werden. Der Satz „Sie erwarb sich ...“ sollte daher erst hinter dem Satz „Wir haben Frau x als...“ erscheinen. Die zusammenfassende Leistungsbeurteilung gehört an das Ende der Leistungsbewertung, vor der Bewertung des Verhaltens.

Die verschiedenen Teile (Einleitung, Aufgabenbeschreibung, Bewertung, Schlussformel) sollten auch optisch durch große Absätze voneinander getrennt werden, ebenso die einzelnen Teile der Bewertung, denn auch eine mangelnde äußere Form kann den Ausdruck geringerer Wertschätzung des Arbeitnehmers darstellen.

Ebenso müssen Rechtschreibfehler vermieden werden, sowie z.T. sprachlich nicht gelungene Formulierungen, z.B. „Arbeitsinhalte für (die) Beratung und (den) Verkauf“, „Weiterhin“ (besser: „Weiter“ oder „Ferner“).

Der Einleitungssatz muss unbedingt geändert werden: Anstatt „ist seit ... angestellt“ (das klingt nach mangelnder Eigeninitiative) sollte es besser heißen: „hat von ... bis ... gearbeitet“ oder „war von ... bis ... tätig“. Außerdem enthält die Einleitung üblicherweise auch Ihren Geburtsort und Ihr Geburtsdatum.

Bei der Verhaltensbewertung fehlt die Erwähnung, inwieweit Sie bei den Kollegen und Kunden auch (für Ihre Leistung und Ihr soziales Verhalten) geschätzt wurden.

Der Schlusssatz fällt gegenüber der eigentlichen, sehr wohlwollenden Bewertung stark ab. Es sollte daher unbedingt noch für die Mitarbeit gedankt und der Ausdruck des Bedauerns geäußert werden, dass Sie das Sanitätshaus verlassen, und nicht nur beruflich und privat alles Gute, sondern auch (weiterhin) viel Erfolg gewünscht werden.

Im Übrigen sind mir bei erster Durchsicht keine versteckten Formulierungen und Widersprüche aufgefallen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen und weise Sie auf die Möglichkeit hin, hier noch Rückfragen zum Verständnis zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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