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Arbeitszeiten im Aussendienst


| 20.10.2014 19:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Johannes Kromer



Guten Tag Herr Anwalt oder Frau Anwältin,

ich bin seit über 2 Jahren für eine Agentur im Außendienst tätig. Bisher gab es NULL Probleme. Aber seit dem ich mein Zwischenzeugnis bemängelt habe und gebeten habe mal meinen Besuchsschnitt zu prüfen, weil ich bereits seit einem halben Jahr permanent 9-9,5h täglich arbeite, hat sich das Blatt um 180 Grad gewendet.

Für mich grenzt das derzeit an Kontrollwahn oder Mobbing.

Hier die Eckdaten zum Job. Ich habe Homeoffice und einen Arbeitsvertrag über 40h wöchentlich. D.h. meine Arbeitszeit beginnt und endet bei mir zu Hause im Büro. Ich soll im Schnitt 5,5 Kundenbesuche am Tag schaffen. Die Bedingungen im EH haben sich in den 2 Jahren geändert. Dadurch, dass im EH zu wenig Personal ist, muss ich mehr Zeit beim Kunden verbringen, um meine Arbeit zu schaffen. Ich fahre täglich ca. 2-3h Auto und brauche abends ca. 20-30 min. und Freitags ca. 2h im Büro.

In den letzten 2 Jahren war mein Chef nur 3 x mit mir zusammen im Gebiet unterwegs, was dafür spricht, dass ich gute Arbeit leiste. Es gab keine hinterlistigen Kontrollen. Ich konnte relativ frei entscheiden, wann ich arbeite, ob ich die Arbeit zwischendurch unterbreche oder ob ich morgens vorab einen Arzttermin wahrnehme.

Seit ich nun Beschwerde gegen mein Zeugnis und gegen meine Arbeitszeiten eingelegt habe, werde ich mit sinnlosen Bestimmungen förmlich unter Druck gesetzt.

Ich soll nun ab sofort um 8:30 Uhr beim ersten Kunden sein oder meinen Chef anrufen, wenn ich das aus irgendeinem Grund nicht schaffe. Nun rufe ich ihn fast täglich (manchmal mehrfach) morgens an, um ihm zu berichten, dass ich im Stau stehe. Er möchte unverzüglich informiert werden, wenn ich unterwegs an meiner Tour was ändere. Heißt z.B. Wenn ich einen Kunden angerufen habe und der Ansprechpartner ist nicht da und ich fahre dann zum nächsten Kunden, dann muss ich umgehend meinen Chef anrufen. Wenn ich eine Umleitung fahre oder im Stau stehe und sich dadurch was an der Anfahrtsreihenfolge ändert, will er umgehend informiert werden. Wenn ich zum Feierabend einen Kunden nicht mehr schaffe, weil bereits 8 oder 9 h einfach mal rum sind... dazu hat er mir erklärt, wenn ich die Tour abbreche, will er umgehend informiert werden. (Eine Kollegin hat aus diesem Grund sogar eine Abmahnung erhalten).

Letzte Woche hat er sich dann beschwert, ob ich ihn provozieren will mit meinen Anrufen. Ich könnte doch schließlich früh genug losfahren, statt ihn jeden Morgen anzurufen. Da habe ich gesagt, dass ich ab Vorabend weder die Wetter, noch die Straßenverhältnisse kenne und daher nicht noch bereit bin zusätzliche Fahrzeit einzuplanen.

Ich muss jetzt 4-6 Wochen aufschreiben, wie viel Minuten ich beim Kunden oder auf der Straße oder sonst wo verbringe, damit er sich ein Bild machen kann, weil ich ja verlangt habe, dass mein Besuchsschnitt nach unten korrigiert werden muss. Ich sehe in diesem Fall auch ein, dass er einen Überblick dazu braucht. Allerdings rechne ich in 2 Wochen stark damit, dass er nichts ändern wird.

Ich habe ihn auf die Unterschiede zwischen den Kollegen angesprochen. Eine Kollegin hat 37 Min. pro Kunde und ist mit 5,2 Besuchsschnitt im grünen Bereich. Ich habe 49min. im Schnitt beim Kunden verbracht und muss 5,5 Besuchsschnitt schaffen. Er meinte nur, das geht mich nichts an.

Alle morgendlichen Arzt und Behandlungstermine musste ich auf Abends verschieben. Das ist aber eigentlich weder zeit- noch kostenoptimiert, aber ich habe nachgelesen, dass er das wohl verlangen darf. Ich habe recht viele Termine das ich schwerbehindert bin. Davon weiß allerdings mein Arbeitgeber nichts. Vor allem aber ist es völlig egal, die Kunden haben zwischen 7 und teilweise 24 Uhr auf. Denen ist es völlig egal, ob ich um 8:30 Uhr oder ne Stunde später komme. Die Arbeitszeit ist ja nicht im Vertrag festgeschrieben, war lediglich mal Thema auf einem Meeting. Außerdem sollen wir ja auch bis 18 Uhr tel. erreichbar sein. Eine Rufbereitschaft ist das aber auch nicht, denn es wird nicht vergütet und ist ebenfalls auch nicht Bestandteil meines Arbeitsvertrages.

Er meint, wenn ich die Bürozeit weg lasse, dann passt es doch. Es fallen aber doch Büroarbeiten begleitend zum Außendienst an. Die sind schließlich auch Arbeitszeit, wie auch Autopflege, Reparatur, Be- und Entladen des Fahrzeugs ect.

Der AG kann jeden Tag über unser Computersystem sehen, wo ich den Tag hinfahre. Das muss doch reichen. Vor allem, es hat die letzten 2 Jahre auch gereicht, allerdings bin ich jetzt neuerdings meinem obersten Chef unterstellt.

Ich habe einen Tag nach 5,5h die Tour abgebrochen, weil es mir wirklich schlecht ging. Ich habe vorschriftsmäßig die Firma umgehend davon in Kenntnis gesetzt und der AG bestand auch eine Krankschrift, trotz bereits üppig geleisteter Überstunden. Und zur Krönung wird noch der Tag mit nur 3 Kundenbesuchen beim Besuchsschnitt mitgezählt. Das ist doch nicht o.k. , Das reißt mir den Schnitt noch runter und sorgt im Nachgang für Provisionskürzungen. Der Tag muss doch rausgerechnet werden, wenn er schon auf den Krankenzettel besteht.

Ich muss auch Zettel vom Arzt ausstellen lassen, von wann bis wann ich in der Praxis war. Ist doch Kindergarten !!! Der will nur wissen, was es für ein Arzt war. Einmal hat er mich am Telefon auch konkret danach gefragt, geht doch gar nicht :(

Ich habe damals diesem Job gewählt, weil er mir den Spielraum gibt , trotz meiner chronischen Erkrankungen arbeiten gehen zu können. Ich möchte da auch bleiben, aber ich möchte mich nicht so stark einschränken lassen.

Ich suche nach Antworten, ob und was davon ich mir nun gefallen lassen muss.

Hier noch "schädliche" Bemerkung im Zwischenzeugnis "
Frau ... verfügt über ein umfassendes und detailliertes Fachwissen, das sie stets zum Wohle unseres Unternehmens einsetzt und ist stets bemüht, dieses zu erweitern."
Ich wollte die Formulierung "stets bemüht" geändert haben, weil das heißt doch übersetzt ... sie hat es versucht und ist gescheitert, oder?

Hier nochmal in kürze:
1.) Darf er mir die Arbeitszeit vorschreiben? 8:30 Uhr beim ersten Kunden, tel. erreichbar bis 18Uhr
2.) Muss er minutiös sofort wissen, wann ich zu welchem Kunden fahre?
3.) Muss ich Zettel vom Arzt abgeben, wenn ich deshalb eine Stunde später anfange. Ich arbeite doch danach trotzdem meine volle Arbeitszeit.
4.) muss ich für einen abgebrochenen Arbeitstag eine Krankschrift, wenn ja ab wie viel Stunden hat er darauf ein Anrecht? Der Tag muss dann aber vom AG auch rausgerechnet werden, oder?

Ich schätze für einen "Arbeitsrechtler" ist das hier sicher kein Problem. Vermutlich brauchen Sie da keine Gesetzesbücher für nachlesen.

Herzlichen Dank im Vorfeld für Ihre Antwort,
mfg









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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider handelt es sich bei den geschilderten Fällen, auch wenn diese für Sie wie Schikane aussehen, grundsätzlich um arbeitsrechtlich zulässige Maßnahmen. Allerdings stellt sich die Frage, wie Ihre eigenen Interessen in diesem Zusammenhang zu berücksichtigen sind.
Im Einzelnen:
1.) Darf er mir die Arbeitszeit vorschreiben? 8:30 Uhr beim ersten Kunden, tel. erreichbar bis 18Uhr
Unterstellt für Sie ist kein Tarifvertrag anwendbar und es wurde auch keine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat geschlossen, so bestimmt sich die Verteilung der Arbeitszeit mangels vertraglicher Regelungen nach dem sogenannten Direktionsrecht des Arbeitgebers. Dieses Direktionsrecht ist in § 106 S.1 GewO geregelt. Dort ist von einer Festlegung nach billigem Ermessen die Rede. Dabei hat er nicht nur eigene Interessen sondern auch die berechtigten Interessen des Arbeitnehmers angemessen zu berücksichtigen (vgl. Gragert in Moll, Münchener Anwaltshandbuch Arbeitsrecht 3. Auflage 2012 Teil D § 14 Rn.79 mwN)
Geht man davon aus, dass Ihren Kunden egal ist, wann Sie zu diesen kommen, Sie jedoch umgekehrt ein berechtigtes Interesse daran haben, Arzttermin morgens wahrzunehmen, so übt der Arbeitgeber das Direktionsrecht nicht ordnungsgemäß aus. Allerdings ist insoweit zu berücksichtigen, dass Sie trifftige Gründe dafür haben sollten, warum ein Arztbesuch am Morgen für Sie persönlich vorteilhafter ist.

2.) Muss er minutiös sofort wissen, wann ich zu welchem Kunden fahre?

Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Einhaltung der Arbeitszeit zu kontrollieren und Auskunft über die momentan bearbeiteten Aufgaben zu erhalten. Damit gehe ich davon aus, dass der Arbeitgeber berechtigt ist, diese Auskünfte zu erhalten. Dies gilt vor allem, da er dies ja damit begründen kann, sich ein umfassenderes Bild von Ihrer Arbeitsbelastung zu machen.
3.) Muss ich Zettel vom Arzt abgeben, wenn ich deshalb eine Stunde später anfange. Ich arbeite doch danach trotzdem meine volle Arbeitszeit.
Sofern die Anordnung der Arbeitszeit wirksam ist (siehe Frage 1), kann der Arbeitgeber verlangen, dass Sie auch zu dieser Zeit die Arbeit aufnehmen. Wenn Sie nicht vereinbarungsgemäß die Arbeit um diese Zeit aufnehmen, kann er entsprechende Nachweise verlangen. Dies ist wie bei Krankmeldungen, auch hier kann der Arbeitgeber eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ab dem ersten Tag verlangen, auch wenn dies eher unüblich ist.
4.) muss ich für einen abgebrochenen Arbeitstag eine Krankschrift, wenn ja ab wie viel Stunden hat er darauf ein Anrecht? Der Tag muss dann aber vom AG auch rausgerechnet werden, oder?

Wie bei Frage 3 bereits angedeutet, kann der Arbeitgeber juristisch bereits ab der ersten krankheitsbedingten Fehlminute eine ärztliche Bescheinigung verlangen. Umgekehrt darf bei einer Krankschrift der Tag natürlich nicht wie von Ihnen geschildert berücksichtigt werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 22.10.2014 | 18:51

Hallo,

ich habe in Ihrem Profil gesehen, dass Ihr Schwerpunkt nicht im Arbeitsrecht liegt und das Sie lieber die Arbeitgeber (AG)vertreten. Ich wollte ja nun eigentlich wissen, welche Rechte ich als Arbeitnehmer habe. Das geht hier etwas unter in Ihrer Antwort.
Ich habe Ihrer Info entnehmen können, dass schlecht aussieht für mich ohne Tarifvertrag und Betriebsrat. Zweiteres könnte man ja mal in Erwägung ziehen mal zu ändern.... zurück zum Thema:

Sie sind auf einige Dinge nicht eingegangen:

Die Unterschiede zwischen den Kollegen muss ich tolerieren?

Aussage vom Chef, ... "wenn ich die Bürozeit weglasse, dann passt es ja" ... aber die muss ich ja auch machen., die geht nicht weg zu lassen. Die Bürozeit (auch Autopflege z.B.) ist doch auch Arbeitszeit, oder?

Nachfrage 1.) Habe ich das richtig verstanden, meine Tourenplanung im PC reicht nicht. Er darf darauf bestehen, SOFORT aus dem Auto raus informiert zu werden, wenn ich einen anderen Kunden vorziehe oder weglasse? Er bekommt die Infos der Kundenplanung vorab über PC und danach , also abends oder am nächsten Tag sieht er genau wieder im PC , was gemacht wurde. Das muss doch ausreichen. Ich rufe derzeit manchmal 3 oder 4x am Tag bei meinem Chef an, das ist doch totaler Unsinn.

nicht geklärt!
2.) SEHR WICHTIG !!! Was ist mit dem Satz im Zeugnis, schädlich oder nicht? Ich kann doch direkt bei der Firma Widerspruch einlegen?

3.) SEHR WICHTIG: Aus der Anweisung um 8:30 beim ersten Kunden zu sein ergibt sich eine Anfangszeit von 7:30-8:00 Uhr. Ich soll aber danach bis 18 Uhr erreichbar sein. (Kostenlose Rufbereitschaft?) Das kann doch nicht rechtens sein, da komme ich automatisch jeden Tag auf über 10h.

4.) Nachfrage... wenn ich an einem Krankheitstag 3 Kunden besucht habe, muss er diese Besuche dann also an einem der Werktage draufrechnen, wo ich anwesend war und der Krankheitstag wird nicht mitgezählt als Arbeitstag, richtig?

Also bitte nochmal diese offenen Fragen zu beantworten.

Dankeschön ...

mfg



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.10.2014 | 21:08

Der Einfachheit halber die Antwort je nach Ihrer Frage:

Die Unterschiede zwischen den Kollegen muss ich tolerieren?

Der allgemeine Gleichbehandlungsgrundsatz gebietet es vergleichbares gleich zu behandeln. Umgekehrt ist eine Ungleichbehandlung dann zulässig, wenn hierfür sachliche Gründe vorliegen. Sie schildern hier den Unterschied in Besuchsschnitten. Sachliche Gründe für eine unterschiedliche Behandlung könnten meines Erachtens ein anderer Kundenzuschnitt, andere räumliche Entfernungen, andere Produkte oder auch ein anderer Erfahrungsstand sein.

Aussage vom Chef, ... "wenn ich die Bürozeit weglasse, dann passt es ja" ... aber die muss ich ja auch machen., die geht nicht weg zu lassen. Die Bürozeit (auch Autopflege z.B.) ist doch auch Arbeitszeit, oder?

Diese Frage lässt sich ohne Einsichtnahme des Arbeitsvertrages nicht konkret beantworten. Als Faustregel lässt sich jedoch festhalten, dass jede Tätigkeit zu der Sie verpflichtet sind, auch Arbeitszeit darstellt. Bezüglich der Fahrzeugpflege wird es darauf ankommen, ob Sie dies tatsächlich tun müssen.
Nachfrage 1.) Habe ich das richtig verstanden, meine Tourenplanung im PC reicht nicht. Er darf darauf bestehen, SOFORT aus dem Auto raus informiert zu werden, wenn ich einen anderen Kunden vorziehe oder weglasse? Er bekommt die Infos der Kundenplanung vorab über PC und danach , also abends oder am nächsten Tag sieht er genau wieder im PC , was gemacht wurde. Das muss doch ausreichen. Ich rufe derzeit manchmal 3 oder 4x am Tag bei meinem Chef an, das ist doch totaler Unsinn.

nicht geklärt!

Richtig, der Arbeitgeber hat das Recht über diese Punkte informiert zu werden.

2.) SEHR WICHTIG !!! Was ist mit dem Satz im Zeugnis, schädlich oder nicht? Ich kann doch direkt bei der Firma Widerspruch einlegen?

Selbstverständlich können Sie Widerspruch einlegen. Ein Arbeitszeugnis muss auf der einen Seite wohlwollend formuliert sein, auf der anderen Seite jedoch auch der Wahrheit entsprechen. Entsprechend lässt sich aus der Ferne nicht beurteilen, ob die vorliegende Formulierung zutreffend ist. Jedoch haben Sie Recht damit, dass diese Formulierung nicht vorteilhaft ist. Sie suggeriert, dass Sie zwar gute Kenntnisse haben und auch versuchen diese auszubauen, diese Versuche jedoch nicht sonderlich erfolgreich sind.

3.) SEHR WICHTIG: Aus der Anweisung um 8:30 beim ersten Kunden zu sein ergibt sich eine Anfangszeit von 7:30-8:00 Uhr. Ich soll aber danach bis 18 Uhr erreichbar sein. (Kostenlose Rufbereitschaft?) Das kann doch nicht rechtens sein, da komme ich automatisch jeden Tag auf über 10h.
Sofern an diesem Tag nicht entsprechende Pausen eingelegt werden, ist Ihr Verständnis korrekt, vorausgesetzt die Fahrzeit ist tatsächlich komplett als Arbeitszeit anzusetzen. In vielen Arbeitsverträgen finden sich hier gewisse Einschränkungen.

4.) Nachfrage... wenn ich an einem Krankheitstag 3 Kunden besucht habe, muss er diese Besuche dann also an einem der Werktage draufrechnen, wo ich anwesend war und der Krankheitstag wird nicht mitgezählt als Arbeitstag, richtig?
Wenn Sie für den gesamten Tag eine Krankmeldung erhalten wird dieser Tag nicht als Arbeitstag gezählt, womit faktisch die Kundenbesuche auf einen anderen Tag gezählt werden.

Bewertung des Fragestellers 23.10.2014 | 06:43


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