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Arbeitszeiten bei Teilzeitbeschäftigung

| 18.03.2008 13:34 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

meine Frau, welche in Teilzeit demnächst arbeiten wird, würde gerne Arbeitszeiten im Vormittagsbereich bekommen, damit es ihr ermöglicht wird,unseren Sohn vor Arbeitsbegin in den Kindergarten zu bringen.Beruflich ist sie Erzieherin in einem Kindergarten. Außer ihr hat keine andere Mitarbeiterin ein Kleinkind zu versorgen.Außerdem möchte sie weiterhin die Nachmittagsangebote wie z.B. die Musikschule für unseren Sohn sowie das Kleinkinderschwimmen besuchen.
Hat meine Frau ein Anrecht auf Arbeitszeiten im Vormittagsbereich , um unseren Sohn in den Kindergarten zu bringen ggf.ihn in den eigenen Kindergarten mitzunehmen?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantowrte ich Ihnen Ihre Frage auf der Grundlage des von Ihnen angegebenen Sachverhalts wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Ihre Frau die gewünschte Arbeitszeit bereits mitgeteilt hat, § 8 II S. 2 TzbfG.
Nach § 8 III TzbfG hat der Arbeitgeber mit dem Arbeitnehmer Einvernehmen über die von Ihm festzulegende Arbeitszeit zu erzielen.
Hat der Arbeitgeber sich nicht mit dem Arbeitnehmer auf die Lage der Arbeitszeit geeinigt und hat der Arbeitgeber die von dem Areitnehmer gewünschte Verteilung nicht schtifltich bis spätestens einen Monat vor Beginn der gewünschten Teilzeit abgelehnt, so gilt die Verteilung gemäß dem Wunsch des Arbeitnehmers als festgelegt, § 8 V TzbfG. Ob dies bei Ihnen eventuell bereits eingetreten ist, kann aufgrund fehlender Kenntnis des genauen Sachverhalts nicht beurteilt werden.



Der Arbeitgeber kann die gewünschte Verteilung der Arbeitszeit nur verweigern, wenn dem dringend betriebliche Gründe entgegenstehen, § $ 8 IV TzbfG.
Dies können zum Beispiel wesentliche Beeinträchtigung der Organisation und des Arbeitsablaufes sein oder die Verursachung von unverhältnismäßgien Kosten.


Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.


Mit freundlichen Grüßen


Florian Günthner
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 07.07.2008 | 11:59

Sehr geehrter Herr RA Günthner,

ich hätte zu diesem Thema noch eine Nachfrage. Sofern diesbezüglich nochmal ein neuer Einsatz erfolgen muss, bitte ich um Info.
Meine Frau hatte die gewünschte Arbeitszeit nach § 8 || S.2TzbfG.ihrem Arbeitgeber mitgeteilt. Ihr Arbeitgeber hatte die gewünschte Arbeitszeit nicht schriftlich oder mündlich abgelehnt, sodass die Verteilung gemäß dem Wusch des Arbeitnehmners als festgelegt (§ 8 |V TzbfG.)gilt. Dieses gaben Sie mir bereits als Antwort.
Ab August wird nun meine Frau wieder arbeiten, jedoch bekam Sie, auch nach mehrmaligen Nachfragen bei ihrer Leitung als auch bei der vorgesetzen Stelle(Zweckverband Essen/Bistum Essen) keinen Dienstplan bzw.keine Antwort das ihre Arbeitszeit im Vormittagsbereich stattfinden kann. Einen geänderten Arbeitsvertag das Sie Teilzeit arbeiten darf wurde ihr schon vor Monaten zugeschickt. Man drückte sich regelrecht vor einer Antwort bzw. dem Dienstplan.
Wie soll sich meine Frau nun verhalten? Kann sie einfach die Dienstzeiten, welche ja vom Grundsatz her genehmigt sind, so antreten oder muss sie nun zu einem Anwalt?
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.07.2008 | 12:07

Sehr geehrter Fragesteller,

die Nachfragfunktion ist für die Klärung etwaiger Unklarheiten gedacht, welche Sie auf den vorgenannte Antwort beziehen. Dies ist - wie Sie selber bereits vermutet haben - nicht gegeben.
Sie können die Frage entweder nochmals einstellen oder eine Online- Anfrage direkt an unsere Kanzlei stellen ( info@argumentum-rae.de).

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Günthner
Rechtsanwalt

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